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Radio Hamburg

8,7 Millionen Dollar

Deutscher gewinnt World Series of Poker

Pius Heinz

Pius Heinz muss nach seinem Sieg ein Interview nach dem anderen geben.

Der Deutsche Pius Heinz hat die Poker-Weltmeisterschaft und einen Millionen-Jackpot gewonnen.

Las Vegas - Der Deutsche Pius Heinz (22) hat die Poker-Weltmeisterschaft und einen Millionen-Jackpot gewonnen. Im Finale der World Series of Poker in Las Vegas wurde er in der Nacht zu Mittwoch seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich gegen seine ärgsten Konkurrenten aus Tschechien und den USA durch. Der 22-Jährige ist damit um mehr als 8,7 Millionen Dollar (6,3 Millionen Euro) reicher - so hoch war das Preisgeld. Auf seiner Facebook-Seite schrieb Heinz, der in Odendorf bei Bonn geboren wurde und derzeit in Wien lebt: "Hiermit verkünde ich stolz, dass ich der Poker-Weltmeister 2011 bin! Ich habe für Deutschland gewonnen."

Doch auch die anderen beiden Finalteilnehmer sind nach dem Turnier Mehrfach-Millionäre: Der Tscheche Martin Staszko (35) strich als Zweitplatzierter 5,43 Millionen Dollar ein, der Amerikaner Ben Lamb (26) wurde Dritter und gewann 4,02 Millionen Dollar, wie aus dem Endresultat hervorgeht, das der Veranstalter im Internet veröffentlichte.

Pius Heinz ist der erste Deutsche auf dem Pokerthron. Bei Facebook postete er Bilder von seiner glorreichen Nacht: Die Siegerehrung, bei der er das begehrte goldene Armband - vergleichbar mit dem WM-Pokal im Fußball - in die Höhe reckt; das Endergebnis auf der Anzeigetafel; seine Fans - alle in weiße Kapuzenjacken gekleidet, so wie Heinz stets am Pokertisch antritt.

Vom Anfänger zum Champion

Seit Juli hatten 6.865 Poker-Spieler in unzähligen Kartenrunden die Besten ausgespielt. Neun standen im Halbfinale am Sonntag, bei dem sich die drei Finalisten qualifizierten. Schon da war klar: Pius Heinz besaß die besten Karten auf den Thron, denn er hatte schon mehr Chips erspielt als seine beiden Gegner zusammen. Dabei ist Heinz im Vergleich zu vielen Kollegen ein Anfänger: Erst vor ein paar Jahren hat er mit dem Pokern begonnen - im Internet. Am Tisch spielt er sogar erst seit einem Jahr - und dabei verzichtet er auf die bei vielen Spielern beliebte Sonnenbrille, um sein Pokerface zu wahren. Einzig sein weißer "Hoodie", die Kapuzenjacke, ist immer dabei und verdeckt ein wenig die möglicherweise verräterischen Gesichtszüge.

 

(dpa)