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Radio Hamburg

Autobrände in Berlin

Serienbrandstifter gefasst

Seit Monaten brennen nicht nur in Berlin fast jede Nacht Autos – jetzt gibt es einen ersten Ermittlungserfolg.

Berlin - Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Serienbrandstifter gefasst, der am Sonntag (23.10.2011) zugab 100 Autos angezündet zuhaben soll. Der Mann habe in den Monaten Juni bis August 2011 vor allem in den Bezirken Spandau, Mitte und Charlottenburg Autos angezündet. Er war am Freitagnachmittag (21.10.2011) festgenommen worden.

Frust über Arbeitslosigkeit

Der  gab zu 100 Wagen angesteckt zu haben. Er soll nicht auf frischer Tat gefasst worden sein und aus Frust über seine damalige Arbeitslosigkeit gehandelt haben. Der Mann habe in den Vernehmungen aufgrund seiner „sehr konkreten Erinnerungen“ sogar einzelne Automarken und Straßenzüge benennen können, heißt es in der Zeitung.

Allein 550 Autos in Berlin Seit Monaten brennen in der Hauptstadt fast jede Nacht Autos. Anwohner und Touristen sind verunsichert. Seit Jahresbeginn wurden in Berlin mehr als 550 Autos durch Flammen beschädigt.

Politische Motivierte und Trittbrettfahrer

Etwa die Hälfte der Brandstiftungen ist nach Erkenntnissen der Polizei politisch motiviert. Die andere Hälfte geht auf das Konto von Trittbrettfahrern, die ohne politische Motive handeln. Weil die Täter in der Dunkelheit unterwegs sind und meist kein bestimmtes Muster erkennen lassen, ist es für die Polizei schwierig, sie auf frischer Tat zu erwischen. Auch durch die Aufmerksamkeit von Anwohnern konnten Brandstifter festgenommen werden. Allerdings mussten Tatverdächtige
auch immer wieder freigelassen werden. Auch vor Gericht wurden Angeklagte in diesem Jahr aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Autobrände in Hamburg

Auch in Hamburg geht fast jede Nacht irgendwo ein Auto in Flammen auf. Das es sich dabei um politisch motivierten Taten handelt, glaubt inzwischen fast niemand mehr. Aber eine Spur auf mögliche Täter hat die Polizei nicht. Trotz hohem Aufwand sind die Ermittlungserfolge dürftig.