Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Tote Frühchen in Siegen

Blutvergiftung wohl Todesursache

RHH - Expired Image

Eine Woche nach dem rätselhaften Tod dreier Frühchen in Siegen gibt es eine erste Spur bei der Suche nach der Todesursache.

Eine Woche nach dem rätselhaften Tod dreier Frühchen in Siegen gibt es eine erste Spur bei der Suche nach der Todesursache.

Siegen - Eine Woche nach dem rätselhaften Tod von drei Frühgeborenen gibt es eine erste Spur bei der Suche nach der Todesursache. Bei den zwei obduzierten Babyleichen sei eine Blutvergiftung festgestellt worden, bestätigte die Staatsanwaltschaft am Freitag (09.09.) in Siegen. Ursache dafür seien bakterielle Probleme gewesen. Ob die Kinder aber tatsächlich an einer Blutvergiftung mit der Folge von Multiorganversagen gestorben sind, könne noch nicht gesagt werden, sagte Staatsanwalt Johannes Daheim. Die Untersuchungen dauern noch an.

Bei einem Kind habe auch eine Darmerkrankung vorgelegen, sagte Daheim. Teile des Darms seien schon abgestorben gewesen. Ein drittes Kind, das kurz nach dem Tod in der Türkei beerdigt wurde, werde nicht mehr obduziert. Die drei Kinder waren mit Grunderkrankungen in die Klinik gekommen. Alle drei sind in einem Zeitraum von nur zwei Tagen gestorben. Die Klinik kann sich diese Häufung nicht erklären, hofft aber noch auf einen Zufall.

Die Frühchen im Alter von zwei und sieben Tagen sowie drei Monaten und einem Gewicht unter 1.250 Gramm waren alle gefährdet. Als dann überraschend schwere Symptome auftauchten, starben die kleinen Patienten innerhalb von Stunden. Verunreinigungen von Nährlösungen, wie es vor einem Jahr in Mainz vorkam, sollen in Siegen nicht vorliegen. (dpa)