Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Nach Scherzanruf im Krankenhaus

Moderatoren äußern sich öffentlich

Sydney , 10.12.2012
Mel Greig, Michael Christian, Herzogin Kate, Moderatoren, Krankenschwester

Die beiden Moderatoren Michael Christian und Mel Greig sprechen in der "today tonight"-Show erstmals über den Scherzanruf. 

Nach dem Tod der Krankenschwester von Herzogin Kate haben sich die Moderatoren, die die Frau mit einem Scherzanruf überrumpelten, unter Tränen öffentlich geäußert. 

In der australischen Sendung „A Current Affair“ sprachen sie über den Schock, als sie vom Tod der Schwester Jacintha Saldanha hörten. „Es war der schlimmste Anruf meines Lebens“, sagte Mel Greig. Auch ihr Kollege Michael Christian konnte die Tränen nicht zurückhalten. Die Vorstellung, dass sie womöglich zum Tod der Schwester beigetragen haben könnten, sei herzzerreißend. Das Video sehen Sie unter  http://au.news.yahoo.com.

Krankenschwester stellt das Gespräch durch

Die beiden hatten vergangene Woche in dem Krankenhaus in London angerufen, in dem die schwangere Frau von Prinz William behandelt wurde. Dabei gaben sie sich als Queen und Prinz Charles aus. Saldanha dachte, die Königin wäre am Telefon und stellte den Anruf auf die Station durch, wo Kate behandelt wurde. Dort gab eine andere Schwester Auskunft über Kate.

Selbstmord nach Anruf?

Die 46-jährige Krankenschwester, Mutter zweier Kinder, wurde am Freitag tot in ihrer Wohnung gefunden. Die Presse geht davon aus, dass sie sich wegen des Fehlers das Leben nahm.

Sender wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Radiosender verteidigte sich am Montag erneut gegen Kritik. Mitarbeiter hätten versucht, das Krankenhaus vor Veröffentlichung der Tonaufnahme zu kontaktieren, sagte der Chef des Senders 2DayFM, Rhys Holleran, am Montag im Rundfunk. „Wir haben nicht weniger als fünf Mal versucht, sie (die Krankenhausverwaltung) zu erreichen“, sagte er. „Wir wollten mit ihnen darüber reden, was wir aufgenommen hatten.“ Der Sender legte das Band Anwälten vor, die die Veröffentlichung freigaben. Die langjährige Rundfunkjournalistin Wendy Harmer meinte dagegen, der Sender habe Rundfunkrichtlinien verletzt. Er hätte das Band nur nach Zustimmung aller Beteiligten ausstrahlen dürfen, sagte sie dem Sender ABC.

(dpa / ste)