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Radio Hamburg

Nach tragischem Todesfall

Sender spendet an Familie der Krankenschwester

London, 12.12.2012
Mel Greig, Michael Christian, Herzogin Kate, Moderatoren, Krankenschwester

Diese zwei australischen Radiomoderatoren haben den Telefonstreich durchgeführt: Sie sind zutiefst betroffen!

Nach dem Tod der Krankenschwester, die auf den Telefonstreich zweier Radiomoderatoren hereingefallen ist, spendet der australische Sender der Familie jetzt eine Menge Geld.

Die verheiratete Mutter zweier Kinder, die unwissentlich einen Scherzanruf eines australischen Radiosenders in die Abteilung der schwangeren Herzogin Kate durchstellte, nahm sich daraufhin ihr Leben. Jetzt spendet der australische Radiosender der trauernden Familie 500.000 Dollar (umgerechnet 404.000 Euro).

"Es tut uns sehr Leid!"

Der australische Radiosender bereut die fatalen Folgen des Scherzanrufes zutiefst. Aufgrunddessen sollen nun alle Werbeeinnahmen von 2DayFM bis Ende des Jahres an die Familie der Krankenschwester Jacintha Saldanha gespendet werden. Rhys Holleran, der Chef des Medienkonzerns fügt hinzu: "Wir hoffen, dass wir mit unserem Spendenbeitrag zu einem Gedenkfonds helfen können, die Familie Saldanha in einer schwierigen Zeit mit der Unterstützung zu versorgen, die sie braucht. Es tut uns sehr leid, was passiert ist." Nach Informationen des BBC war die Krankenschwester Jacintha S. wegen des Telefonstreichs nicht zur Verantwortung gerufen worden, vielmehr konnte sie selbst wohl nicht mit ihrem Fehler leben. Die Frau habe mehr als vier Jahre in dem Krankenhaus gearbeitet und sei eine "exzellente Krankenschwester" gewesen - "respektiert und beliebt" bei allen Kollegen.

Radiomoderatoren in Therapie

Im TV haben sich die beiden Moderatoren erstmals zu dem Vorfall geäußert: Sie wirkten sichtlich mitgenommen und brachen im Verlauf des Gesprächs in Tränen aus. "Mel und mir tut die Situation und das, was passiert ist, sehr leid", sagte Christian. Weiterhin sagt er, dass er sich untröstlich und leer fühle. Über das vergangene Wochenende seien sie untergetaucht, um sich in therapeutische Behandlung zu begeben. Beide hoffen, sich bald persönlich bei der Familie entschuldigen zu können.

Royale Trauer

Die Herzogin von Cambridge (30) war wegen ihrer Schwangerschaftsübelkeit von Montag bis Donnerstag in der Privatklinik behandelt worden. Prinz William und seine Frau Kate reagierten "tief traurig" auf die Nachricht von Jacintha S. Tod. "Wir sind tieftraurig über den Tod von Jacintha S.. Ich wurde im King Edward VII Hospital die ganze Zeit von allen wundervoll betreut. Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schweren Zeit bei Jacinthas Familie, Freunden und Kollegen.", teilte Herzogin Kate auf ihrer Facebook-Seite mit. Zudem sagte die Herzogin vorerst alle öffentlichen Auftritte ab.

(dpa/rbö)