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Radio Hamburg

Wahl in Syrien

Abstimmung über neue Verfassung

Syrien

Überschattet von anhaltender Gewalt soll in Syrien eine neue Verfassung abgestimmt werden.

Trotz andauernder Gewalt in Syrien sollen die Syrer nun über eine neue Verfassung abstimmen.

Syrien, 26.02.2012

Überschattet von anhaltender Gewalt hat in Syrien am Sonntagmorgen (26.02.2012) die Abstimmung über eine neue Verfassung begonnen. Um 6.00 Uhr (7.00 Uhr Ortszeit) öffneten landesweit rund 14. 000 Wahllokale. Etwa 15 Millionen Wahlberechtigte sind vom Regime von Präsident Baschar al-Assad aufgerufen, sich an dem Referendum zu beteiligen.

Wichtigste Neuerung ist, dass die Monopolstellung der regierenden Baath-Partei aufgehoben werden soll. Die Opposition rief zum Boykott des Referendums auf. Mit dem Referendum werde die Macht des Präsidenten kaum eingeschränkt, kritisieren Aktivisten. Sie befürchten, dass künftig nur regimenahe Gruppen Parteien gründen dürfen. Zudem könnten sich die Bewohner der umkämpften Gebiete vermutlich aus Sicherheitsgründen ohnehin nicht an der Abstimmung beteiligen.

Immer mehr Tote in Syrien

Regierungstruppen gingen derweil weiterhin massiv gegen Regime-Gegner vor. In den Protesthochburgen Homs und Daraa wurden nach Angaben von Aktivisten allein am Vormittag mindestens 18 Menschen getötet - entweder durch massiven Beschuss der Assad-Armee oder bei Kämpfen zwischen regimetreuen Soldaten und Deserteuren. Allein am Samstag sind in Syrien nach Angaben von Aktivisten etwa 100 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen in den Protesthochburgen Homs und Hama sowie in der Stadt Aleppo. Der vor einem Jahr begonnene Aufstand gegen Assad hat nach Schätzungen von Menschenrechtlern bereits deutlich mehr als 7.000 Menschen das Leben gekostet. (dpa)