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Radio Hamburg

Überfall auf deutsch-österreichische Reisegruppe

Tote Touristen in Äthiopien

Äthiopien Google Maps

In Höhe der Grenze zwischen Äthiopien und Eritrea soll es zu dem Überfall auf die Touristen gekommen sein.

Nach dem Überfall auf eine deutsch-österreichische Reisegruppe im Nordosten Äthiopiens hat das Außenministerium in Berlin einen Krisenstab eingerichtet.

Addis Abeba - Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Hinweisen auf den Überfall auf eine Reisegruppe mit deutschen Staatsangehörigen in Äthiopien wird nachgegangen. Das Auswärtige Amt und die Botschaft sind mit Hochdruck um Aufklärung des Sachverhalts und des Schicksals der deutschen Staatsangehörigen bemüht." Nach Angaben des staatlichen äthiopischen Fernsehens wurden fünf Touristen getötet. Zwei sollen verletzt worden
sein, einer werde vermisst. Nach übereinstimmenden Informationen der "Bild"-Zeitung und des österreichischen Blatts "Österreich" sollen ein Deutscher und ein Österreicher ums Leben gekommen sein.

Umstände des Überfalls noch unklar

Das Außenministerium in Wien bestätigte den Überfall. "Unsere Botschaft in Addis Abeba wurde heute von den deutschen Kollegen beziehungsweise von den deutschen Reiseveranstaltern darüber informiert, dass eine europäische Reisegruppe im Nordosten Äthiopiens, in der Danakil-Senke im Grenzgebiet zu Eritrea, in der Nacht auf heute überfallen worden ist", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Peter Launsky-Tieffenthal, der Nachrichtenagentur APA. Gemeinsam mit den Zuständigen im deutschen Auswärtigen Amt und den Äthiopischen Behörden sei man dabei, die Umstände des Überfalls zu verifizieren.

Der Überfall ereignete sich an der eritreischen Grenze, berichtete das Fernsehen in Addis Abeba. Das äthiopische Militär habe die Verwundeten in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Es werde vermutet, dass eritreische Rebellen hinter der Attacke stecken. Die Mehrzahl der Touristen soll über einen deutschen Reiseveranstalter gebucht haben. (dpa)