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Radio Hamburg

UN veröffentlicht schockierende Zahlen

Millionen Menschen auf der Flucht

Flüchtlinge in Dadaab

Die Situation im weltgrößten Flüchtlingslager Dadaab in Kenia ist dramatisch.

Die Zahl der Flüchtlinge weltweit hat einen neuen traurigen Höchststand erreicht.

Sie sind bedroht von Hunger, Gewalt und Tod und verlassen dafür sogar ihre Heimat - Flüchtlinge. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Flüchtlinge weltweit einen traurigen neuen Höchststand erreicht, heißt es im "Global Trends"-Report der Vereinten Nationen. Insgesamt waren laut UN bis Ende 2011 insgesamt knapp 42,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, viele davon seit Jahren.

Ein trauriger Trend: 4,3 Millionen Menschen sind allein in 2011 neu dazugekommen. Ursache für diesen Zuwachs sind vor allem Kriege in Ländern wie Libyen, Syrien, Somalia, dem Sudan oder der Elfenbeinküste. "Das Jahr 2011 war geprägt von Leid epischen Ausmaßes", sagt UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. "Seit zehn Jahren habe ich nun schon dieses Amt inne, doch so etwas habe ich noch nicht erlebt." Allein aus Somalia flohen 300.000 Menschen, viele suchten Schutz im Flüchtlingslager Dadaab in Kenia, mit über 460.000 untergebrachten Menschen das größte Flüchtlings-Camp der Welt und Zentrum des Elends.

Besorgniserregende Entwicklung

Leid und kein Ende: Auch 2012 eskaliert die Gewalt in vielen Ländern und zwingt Zehntausende Menschen zur Flucht. Allein in der Krisenregion Nord-Kivu (Demokratische Republik Kongo) beispielsweise wurden seit April im Zuge der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und abtrünnigen Soldaten 100.000 Menschen vertrieben. Der Südsudan hat aktuell 150.000 Flüchtlinge aus dem Sudan aufgenommen und die Zahl der vom UN-Flüchtlingskommissariats UNHCR betreuten syrischen Flüchtlinge stieg in den letzten Wochen auf knapp 90.000 Menschen an.

Bei der Hilfe für Flüchtlinge steht Deutschland mit an der Spitze und hat mehr Menschen aufgenommen, als jeder andere westliche Industriestaat. Im vergangenen Jahr haben hier rund 572.000 Flüchtlinge gelebt - mehr als doppelt so viele wie in Frankreich, Großbritannien oder selbst in den USA.
(dpa/jew)