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Radio Hamburg

Wikileaks-Gründer

Assange flüchtet in die Botschaft Ecuardors

London, 20.06.2012
Julian Assange 02.11.2011 Supreme Court London

Julian Assange beantragt Asyl in Ecuador. (Archivbild November 2011)

Um seine drohende Auslieferung an Schweden zu verhindern, ist Wikileaks-Gründer Julian Assange in die Botschaft Ecuadors in London geflohen.

Der 40 Jahre alte Gründer des Netzwerks Wikileaks will damit seine Auslieferung an die Justiz in dem skandinavischen Land in letzter Minute verhindern. Im Rundfunksender SR sagte der schwedische Anwalt von Assange, Thomas Olsson, am Mittwoch, er sei "total überrascht". Weitere Kommentare könne er erst abgeben, wenn er über "ausreichend Informationen" verfüge.

Assange wird von zwei Schwedinnen sexuelle Nötigung bei Kontakten im Sommer 2010 vorgeworfen. Der Anwalt der beiden, Claes Borgström, meinte im Rundfunk, der Asylantrag werde die Auslieferung möglicherweise herauszögern, aber nicht verhindern. Die Staatsanwaltschaft in Göteborg hatte 2010 einen internationalen Haftbefehl gegen Assange ausgeschrieben, um ihn für ein Verhör über die Vorwürfe der Frauen nach Schweden zu zwingen.

Die zuständige Staatsanwältin Marianne Ny wollte den Asylantrag von Assange nicht kommentieren. Der Australier war vor seinem Asylantrag in der Botschaft des südamerikanischen Landes Ecuador durch alle Rechtsinstanzen in London gegangen. Dabei scheiterte er mit dem Versuch, seine Auslieferung vor Gericht zu verhindern.

(dpa/aba)