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Radio Hamburg

Hoffnung für Familie Buback

RAF Terroristin Becker will sich äußern

Stuttgart, 03.05.2012

Endlich gibt es Bewegung im Mordfall Siegfried Buback. Am 14. Mai will sich die Angeklagte Verena Becker erstmals äußern.

Seit mehr als anderthalb Jahren läuft in Stuttgart der Prozess um die Ermordung des ehemaligen Generalstaatsanwaltes Siegfried Buback vom 7. April 1977. Jetzt will sich Verena Becker, eine der angeklagten ehemaligen RAF Terroristinnen, erstmals zu der Anklage äußern. Ihr wird vorgeworfen im Mordfall Buback maßgeblich an der Entscheidung und Organisation des Attentats beteiligt gewesen zu sein.

Bubacks Sohn als Nebenkläger

„Natürlich ist das sehr wichtig, dass Frau Becker sich äußert“, sagte Michael Buback, Sohn des RAF-Opfers und Nebenkläger im Prozess. Er ist sich sicher, dass Becker weiß, wer die Mörder seines Vaters sind, hält sie selbst für die Täterin. Er warte seit Jahren darauf, dass Becker sage, wo sie am Tattag gewesen sei. Wenn sie nicht in Karlsruhe gewesen sei, könne sie dies doch auch sagen.

Becker beantwortet keine Fragen

„Sie kann einige Sachen so nicht stehen lassen“, sagte Beckers Verteidiger Hans Wolfgang Euler außerhalb des Verhandlungssaals. Becker werde sich „umfassend zur Sache äußern. Sie wird sich nicht verstecken.“ Auf die Frage, was Becker sagen werde, antwortete Euler: „Sie wird sagen: ja oder nein.“ Anschließend werde die Angeklagte jedoch nicht mehr für Fragen zur Verfügung stehen. Sohn Michael Buback hat nach eigener Aussage jedoch „keine Hoffnung, dass sie etwas Erhellendes zu den Umständen sagen wird.“

(dpa/mst)