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Radio Hamburg

Julia Timoschenko

Ex-Regierungschefin will Hungerstreik abbrechen

Kiew, 09.05.2012

Die erkrankte ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko ist in ein Krankenhaus verlegt worden und möchte nun ihren Hungerstreik beenden.

Der am 20. April begonnene Hungerstreik der erkrankten ukrainischen Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko scheint beendet. Die Oppositionsführerin hat sich für eine Verlegung in ein staatliches Krankenhaus in Charkow ausgesprochen. Bei dem Transport werde sie von dem  deutschen Neurologen Lutz Harms von der Berliner Charité  begleitet. Dieser soll Timoschenko auch behandeln und aus dem Hungerstreik herausführen.

Fast drei Wochen dauerte der Hungerstreik

Seit fast drei Wochen befindet sich die 51-Jährige im Hungerstreik gegen die Haftbedingungen. Timoschenko hatte angegeben misshandelt geworden zu sein. Die wegen angeblichen Amtsmissbrauchs zu sieben Jahren Gefängnis verurteilte Politikerin klagt seit Monaten über einen schweren Bandscheibenvorfall. Seit dem 19. April wird in einem weiteren Gerichtsverfahren gegen sie wegen Steuerhinterziehung und Veruntreuung verhandelt, ihr drohen 12 weitere Jahre Haft.

Weiterhin Kritik im an Janukowitsch

Seit einigen Wochen häufen sich Kritik und Boykottbekundungen im Zusammenhang mit der anstehenden Fußballeuropameisterschaft. Die gesamte EU-Kommission hatte bereits am 3. Mai für einen Boykott ausgesprochen. Die deutsche Bundesregierung bot an Julia Timoschenko in Deutschland behandeln zu lassen. Dies verweigerte Kiew jedoch. Spezialisten der Berliner Charité hatten sich vergangene Woche mit Timoschenko auf eine Behandlung in der Klinik von Charkow rund 450 Kilometer östlich der Hauptstadt Kiew verständigt.

 

(dpa/pov)