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Radio Hamburg

Größtes Graffiti der Welt

Rekordversuch von Kölner Künstler

Köln, 02.11.2012
Größtes Graffiti Köln

Sein Motiv ist eine Stadt, die von Natur und Pflanzen bewachsen wird. Rene Turrek nennt es eine Art Science-Fiction-Szenerie.

Der Kölner Künstler Rene Turrek versucht momentan mit seiner Sprühdose einen Weltrekord zu schaffen. Er arbeitet am größten Graffiti der Welt.

Der Künstler über seinen Rekordversuch: "Der Weltrekord beinhaltet eigentlich nur eine Gesamtfläche. Es haben vor zehn Jahren laut Guinness zwei Künstler aus Frankfurt ein Bild gemacht, das war 540 Quadratmeter groß, und haben drei Monate gebraucht. Da habe ich gesagt, zwei Künstler, 540 Quadratmeter, da machst du 100 Quadratmeter mehr und, so blöd wie ich bin, in 14 Arbeitstagen."

Sein Motiv und sein Equipment

Rene Turrek will eine Gebäudewand in Köln mit einem post-apokalyptischen Stadtmotiv verschönern. Hier trifft Urbanes auf Natur pur. "Das wird eine Weltstadt im Umbruch. Ich will gar nicht zuviel verraten aber hinter uns ist die Brooklyn Bridge, zu meiner Rechten quasi, von daher wird jetzt jeder wissen, wo es ist. Aber das Ganze im Umbruch. Ihr müsst euch vorstellen, als wenn gerade eine Riesenwelle vom Hudson River über die ganze Stadt rüber und dann ungefähr hundert Jahre lang nichts passiert, also das heißt wir leben hier von Pflanzen, die sich die ganzen Wände hoch ranken und von Kletterern, die versuchen über diese ganze Trümmerstadt hinweg zu klettern. Es wird so eine Art Science-Fiction-Szenerie." Damit hat er sich eine Menge vorgenommen. Er benötigt neben Hunderten von Sprühdosen auch einen Hubwagen, um an obere Stellen der Gebäudewand zu gelangen und weil der Wagen zu sehr schwankt, braucht er für gerade Striche auch eine Wasserwaage.

Das Hobby wird zum Beruf

Der Rekordversuch ist eine technische Herausforderung, doch der Osnabrücker hat genug Graffiti-Erfahrung, um sie zu meistern: Bereits in seiner Schulzeit beschäftigte sich Turrek mit Kunst und Graffitis. Zuerst war er in illegalen Sprüherszenen aktiv, doch danach konnte er endlich sein Hobby zum Beruf machen.

 

(mho)