Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Parkhaus-Mord von Emden

Mörder von Lena muss in Psychatrie

Aurich, 07.11.2012

Der Vergewaltiger und Mörder der kleinen Lena aus Emden wird jetzt für unbestimmte Zeit weggeschlossen.

Wann der 19-Jährige wieder frei kommt, ist offen, entschied am Mittwoch das Landgericht im ostfriesischen Aurich. Der junge Mann hatte gestanden, das Mädchen im März in einem Parkhaus vergewaltigt und erwürgt zu haben.

"Eingeschränkt schuldfähig"

Das Gericht beurteilte den 19-Jährigen als eingeschränkt schuldfähig. Ein Gutachter überprüfte die Schuldfähigkeit des 19-Jährigen und kam zu dem Schluss, dass er unter einer Persönlichkeitsstörung leidet. Im Moment ist nicht sicher ob der 19-Jährige ein paar Jahre in die Psychatrie muss, oder ob er für immer in Behandlung bleiben wird. Er wird das Urteil wahrscheinlich akzeptieren, und nicht in Revision gehen.

Hausdurchsuchung blieb unbearbeitet

Der junge Mann hatte sich Monate vor dem Mord selbst angezeigt, weil er Kinderpornos auf seinen Rechner geladen und eine Siebenjährige nackt fotografiert hatte. Die Ermittler versäumten es jedoch, weiter gegen ihn vorzugehen, eine gerichtlich angeordnete Hausdurchsuchung blieb unbearbeitet liegen. Gegen acht Polizisten aus Emden und Aurich laufen zurzeit noch Disziplinarverfahren wegen der versäumten Hausdurchsuchung.

Die Eltern von Lena

Für die Eltern des Opfers war die Situation sehr schwer zu ertragen. Sie kamen kurz vor der Verhandlung weinend in den Gerichtsaal, und dann mussten sie sich nochmal im Detail die letzten Momente im Leben ihrer Tochter anhören.

Parkhaus-Mord

Lena war an dem sonnigen Frühlingstag mit einem Nachbarsjungen zum Entenfüttern gefahren. Als sie nicht nach Hause zurückkehrte, machte sich ihre Mutter auf die Suche. Ein Parkhauswächter fand später die Leiche der Grundschülerin in einem abgelegenen Treppenhaus. Der Nachbarsjunge erlitt einen Schock und bekam psychotherapeutische Betreuung.

(dpa/mho)