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Radio Hamburg

Wunsch eines kleinen Jungen

BVB-Grabstein: Kirche lenkt ein

Dortmund, 13.11.2012
Borussia Dortmund

Die Kirche und Jens' Eltern haben einen Kompromiss gefunden. (Symbolfoto)

Der Streit um einen Grabstein mit BVB-Emblem ist beigelegt. Die Eltern des Jungen und die Kirche haben sich geeinigt.

Kurz bevor der krebskranke Jens Pascal an einem Hirntumor starb, wünschte sich der Neunjährige einen Grabstein mit dem Logo seines Lieblingsvereins Borussia Dortmund. Die Eltern des neunjährigen Jens Pascal wollten den Traum ihres Sohnes auch erfüllen, ließen bereits ein Grabmal anfertigen. Doch die Eltern hatten  die Rechnung ohne die Friedhofsordnung der katholischen Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung gemacht. Die Gemeinde lehnte ab, weil ihr die christliche Symbolik fehlte und das Grabmal mit Stele und Fußball zu groß wird, wie sie am Dienstag im Internet erklärte.

Sein letzter Wunsch

Meistertrainer Jürgen Klopp hatte den Neunjährigen vor seinem Tod mit einigen Spielern noch in der Kinderklinik besucht. Der Junge war ein großer Fan vom BVB. Im Mai starb Jens Pascal."Wenn ich gestorben bin, dann möchte ich einen Grabstein mit dem Club-Logo haben", sagte er seiner Mutter Nicole Schmidt zufolge. So wird sie in der "Bild der Frau" zitiert.

Die Verbraucherinitiative Bestatterkultur "Aeternitas" gibt der Gemeinde weitgehend Recht. Auf einem kirchlichen Friedhof könnten strengere Maßstäbe angewendet werden, sagte der Vorsitzende Christoph Keldenich in Königswinter. 

Einigung gefunden

Nun ist der Streit um das Grabmal beigelegt. Am Dienstagabend einigten sich die Angehörigen des Neunjährigen mit der Kirche. Nach monatelangem Ringen kam jetzt ein Kompromiss zustande: Jetzt werde der Ball mit BVB-Symbolen auf dem Boden montiert. Die Stele bekomme ein christliches Symbol, sagte Kirchensprecher Michael Bodin.

Massiver Protest im Internet 

Auf Facebook wurden verschiedene Unterstützergruppen gegründet, denen sich bereits mehrere tausend Menschen angeschlossen haben. Viele Internet-User posten die bewegende Geschichte des kleinen Jungen weiter, auch von vielen HSV-Fans gibt es Unterstützung.

(dpa / lhö / ste)