Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Für die Kommunikation für Körperzellen

Lefkowitz und Kobilka bekommen Chemie-Nobelpreis

Stockholm, 10.10.2012
Robert Lefkowitz und Brian Kobilka

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an Robert Lefkowitz (links) und Brian Kobilka aus den USA.

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an Robert Lefkowitz und Brian Kobilka aus den USA.

Lefkowitz und Kobilka erhalten den Preis für die Erforschung der Kommunikation von Milliarden von Körperzellen. Das erläuterte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm.

Die beiden Zellforscher untersuchten bestimmte Andockstellen auf der Zellwand, die Signale aufnehmen: Die wichtige Gruppe der sogenannten G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) ist beispielsweise dafür zuständig, dass Licht vom Auge verarbeitet wird oder dass das Hormon Adrenalin auf die Zellen wirken kann. Zahlreiche Medikamente beruhen auf den Forschungsergebnissen der Preisträger.

Die höchste Auszeichnung für Chemiker ist mit umgerechnet 930.000 Euro (8 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert. Die Nobelstiftung hatte den Betrag in diesem Jahr um 20 Prozent vermindert, da ihr Kapital im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise geschrumpft war. Im vergangenen Jahr bekam Dan Shechtman aus Israel die Auszeichnung für die Entdeckung der Quasikristalle, die lange Zeit von der Forschergemeinde für nicht möglich gehalten worden waren. Sie erinnern in der Struktur an mittelalterliche, islamische Mosaike im spanischen Alhambra-Palast.

Am Dienstag hatte die Akademie den Physik-Nobelpreis den Franzosen Serge Haroche und dem US-Forscher David Wineland für Arbeiten zur Quantenphysik zuerkannt. Einen Tag zuvor war der Medizin-Nobelpreis dem Briten John Gurdon und dem Japaner Shinya Yamanaka für ihre Arbeiten zur Verjüngung von erwachsenen Zellen zugesprochen worden. Die feierliche Überreichung der Auszeichnungen findet traditionsgemäß am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.

 

(dpa/aba)