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Radio Hamburg

Ermittlungen nach Alpenmorden

Möglicher Sprengstofffund im Haus der Familie

London, 10.09.2012

Die Ermittlungen im Vierfach-Mord in den Alpen dauern weiterhin an. Am Montag rückten Bombenexperten am Haus der Opfer an, denn es wurden verdächtige Gegenstände gefunden.

Die Ermittlungen im Fall des Vierfach-Mords in den französischen Alpen dauern weiter an. Auf der Suche nach einem Motiv hinter dem mysteriösen Attentat hat die britische Polizei am Montag Bombenexperten eingesetzt. Im Familienhaus der Getöteten in England seien verdächtige Gegenstände gefunden worden, hieß es von der Polizei. Die nachbarschaftlichen Gebäude im englischen Ort Claygate wurden evakuiert. Nach rund zwei Stunden rückten die Sprengstoffexperten wieder ab. Ob sich der Bombenverdacht bestätigte oder es andere Neuigkeiten in den Ermittlungen gab, ist nicht bekannt.

Zwei Töchter überlebten

Bei der Bluttat waren am Mittwoch in einer abgelegenen Gegend in der Nähe von Chevaline ein Ehepaar und eine Großmutter in einem Auto, sowie ein zufällig vorbeifahrender Radfahrer erschossen worden. Ein sieben und ein vier Jahre altes Mädchen überlebten. Die ältere Tochter ist jedoch erst vor kurzem aus dem Koma erwacht und kann noch nicht befragt werden. Von ihnen erhoffen sich die Ermittler wichtige Hinweise zu den Umständen der rätselhaften Bluttat. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Motiv für die Morde und untersucht das Haus der Familie in Claygate bereits seit Samstag.

Zwei Dutzend Schüsse

Für die Polizei sind zurzeit viele verschiedene Motive denkbar. Der getötete Vater war gebürtiger Iraker und hatte unter anderem für ein Satellitentechnik-Unternehmen in Surrey gearbeitet. Nach Informationen des französischen Fernsehsenders M6 wurde bei dem Gewaltverbrechen lediglich eine ältere Waffe benutzt. Die vermutlich rund zwei Dutzend Schüsse seien aus einer automatischen Pistole mit dem Kaliber 7,65 Millimeter abgefeuert worden, hieß es am Montag unter Berufung auf Ermittlerkreise.

Tochter soll bald vernommen werden

Die ältere Tochter des getöteten Elternpaars steht nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch immer unter Schmerz- und Beruhigungsmitteln. Sie wird deswegen erst in den nächsten Tagen vernommen werden können. Die schwer verletzte Siebenjährige war von den Ärzten am Sonntag aus einem künstlichen Koma geholt worden. Die Ermittler erhoffen sich von dem Mädchen wertvolle Informationen über die bislang völlig mysteriösen Hintergründe der Tat. Seine vierjährige Schwester überlebte das Verbrechen zwar unverletzt, konnte aber keine Angaben zum Täter machen. Sie ist mittlerweile mit Verwandten und Betreuern nach England zurückgeflogen.

 

(dpa/pov)