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Radio Hamburg

Verdacht auf eine PR-Kampagne

Will Bettina Wulff nur Aufmerksamkeit?

Berlin, 10.09.2012
Collage Bettina Wulff, Christian Wulff

Bettina Wulff wehrt sich öffentlich gegen die üble Nachrede.

Erst wird ihr eine Rotlicht-Vergangenheit angehängt, jetzt folgt der Verdacht auf eine PR-Kampagne.

Das Buch von Bettina Wulff liegt zwei Monate früher als geplant in vielen Buchhandlungen und seit dem Wochenende ist die ehemalige „First Lady“ wieder ganz oben in den Schlagzeilen. Sie wehrt sich juristisch gegen Gerüchte über ihre angebliche Rotlicht-Vergangenheit und hat schon etliche Medien auf Unterlassung verklagt, darunter auch Google und Günther Jauch.

Laut Ex-Bild Chef handelt es sich um Rufmord

Hans-Hermann Tiedje, Medienberater und Ex-Bild Chef findet es völlig in Ordnung, sich die Leute zu greifen, die ihr übel nachreden und damit an die Öffentlichkeit zu gehen, um das Buch zu promoten.

Außerdem habe er vor etwa einem halben Jahr mit einem Kollegen des Spiegels gesprochen der ihm sagte, sie haben die Angelegenheit von oben nach unten gewälzt und sind zu dem Ergebnis gekommen, es handele sich um Rufmord und da sei nichts dran.

Alles nur PR?

Für den Deutschen Journalisten-Verband hat das Einschreiten von Bettina Wulf einen Beigeschmack. „Der zeitgleiche Verkaufsstart ihres Buches nährt den Verdacht einer PR-Kampagne mit dem Ziel, Aufmerksamkeit zu erregen“, so der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken am Montag in Berlin laut Mitteilung.

Dass Bettina Wulff erst mehr als ein halbes Jahr nach dem Rücktritt ihres Mannes vom Amt des Bundespräsidenten ihre Persönlichkeitsrechte gegenüber zahlreichen Medien geltend mache, sei „diskussionswürdig“.

Ein Gerücht durch ein anderes ersetzen

Medienforscher Jo Groebel sagte am Montag (10.09.12) zu „n-tv“, er „warne sehr davor, das eine Gerücht jetzt durch ein anderes Gerücht, nämlich das der PR-Maßnahme“, zu ersetzen“.

Bettina Wulff sei moralisch auf der Anklagebank gewesen und das „zum Teil sehr inoffiziell, sehr informell, sehr unappetitlich. Und dass sie jetzt diesen Schrit macht, sollte man tatsächlich als Befreiungsschlag und nicht als neue PR-Maßnahme interpretieren.“

(eli)