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Radio Hamburg

James Holmes auf der Anklagebank

Todesstrafe für Batman-Amokläufer gefordert

Colorado, 02.04.2013
James Holmes, Mörder, Attentäter, Aurora, Batman, Kino, Premiere, Getty Images

Der mutmaßliche Amokläufer James Holmes wird des Mordes an 12 Menschen und versuchten Mordes an mehreren dutzend Menschen angeklagt. Die Staatsanwaltschaft strebt die Todesstrafe an. 

Der amerikanische mutmaßliche "Batman"-Amokläufer James Holmes könnte mit der Todesstrafe durch eine Giftspritze bestraft werden.

James Holmes, der während einer "Batman"-Filmpremiere ein Massaker angerichtet und 12 Menschen getötet haben soll, wird für die Todesstrafe angeklagt. Er wird in 166 Anklagepunkten angeklagt, unter anderem des Mordes und versuchten Mordes.

Die Tat

Es ist der 20 Juli 2012. Der mutmaßliche Amokläufer erscheint auf der "Batman"-Kinopremiere in der Stadt Aurora und tötet dann 12 unschuldige Menschen und verletzt 58 weitere.
Direkt nach dem Amoklauf wird der heute 25-Jährige festgenommen. Fraglich ist bisher, ob Holmes zum Tatzeitpunkt geistig krank war, was bedeuten würde, er könne für die Tat nicht verantwortlich gemacht werden. Noch ist unklar, ob die Verteidiger auf unschuldig plädieren.

Am Dienstag (02.04.2013) hat die Staatsanwaltschaft beschlossen, die Todesstrafe für James Holmes anzustreben. Der Angeklagte habe darauf keine Reaktion gezeigt. Kurz zuvor hat die Verteidigung das Angebot gemacht, dass Holmes sich schuldig bekennt und im Gegenzug die Staatsanwaltschaft auf die Todesstrafe verzichtet. Das wurde jedoch abgelehnt.

 

Das verrückte Genie James Holmes

James Holmes hat vor dem Massaker sein Neurowissenschaftsstudium an der Universität von Colorado abgebrochen. Er war sogar in psychologischer Behandlung, weil seine Probleme nicht unbemerkt blieben. Laut der Anklage soll sich Holmes eingehend auf die Tat vorbereitet haben und sich vier legale Schusswaffen und ungefähr 6.000 Patronen beschafft haben.
Das Hauptverfahren zu diesem spektakulären Fall wird sieben Monate später als geplant beginnen - am 3. Februar 2014.

(pgo)