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Radio Hamburg

Neue Vorwürfe

Steuerhinterziehung von Uli Hoeneß

München, 08.08.2013
Uli Hoeneß Steuerhinterziehung Anklage

Uli Hoeneß wird vorgeworfen, dass er eine höhere Summe auf seinem Schweizer Konto habe, als er bei seiner Selbstanzeige im Januar angegeben hat.

Es gibt neue Vorwürfe gegen den Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß, der höhere Summen in der Schweiz deponiert haben soll, als angenommen.

Neue Vorwürfe gegen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß. Laut Medienberichten soll der wegen Steuerhinterziehung angeklagte Hoeneß höhere Summen in der Schweiz deponiert haben, als bisher angenommen. Bei der Summe soll es sich um 350 Millionen Euro handeln.

Hoffnung auf Bewährungsstrafe aussichtslos?

Bei den neuen Vorwürfen kommt nun auch die Frage auf, ob eine Bewährungsstrafe für den FC-Bayern-Präsidenten noch durchgesetzt werden kann. Eine Bewährungsstrafe kam für den 61-Jährigen infrage, weil ein Teil der geschuldeten Steuern bereits verjährt war. Der Anteil der Steuerschuld, der strafrechtlich relevant wäre, lag laut einer Aussage des "Spiegel" unter einer finanziellen Grenze. Erst ab einer Steuerhinterziehung von mehr als einer Million Euro soll keine Bewährungsstrafe mehr möglich sein.

Neue Hinweise werden überprüft

Die Staatsanwaltschaft habe durch einen Informanten erfahren, dass Hoeneß weitaus mehr Geld auf seinem Schweizer Konto deponiert haben soll, als er im Januar bei seiner eiligen Selbstanzeige angegeben hat. Weiterhin gab der Hinweisgeber laut "Stern" Informationen über angebliche Aktiengeschäfte und Transaktionen auf Nummernkonten heraus. Die Hinweise werden nun überprüft. Von der Staatsanwaltschaft gibt es bisher keine Stellungnahme.

Bis Ende September will nun die 5. Strafkammer des Landgerichts München ll über eine Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

Selbstanzeige im Januar

Hoeneß reichte im Januar 2013 über seinen Steuerberater beim Finanzamt eine Selbstanzeige ein, die mit einem Konto in der Schweiz zusammenhinge. Der Bayern-Präsident erklärte laut "Focus" ferner, er habe die "Angelegenheit ursprünglich" über das Deutsch-Schweizer Steuerabkommen regeln wollen, dass "dann bekanntlich Mitte Dezember 2012 nicht zustande gekommen" sei.

(pgo)

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