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Radio Hamburg

Zwei Leichen

Entführtes 16-jähriges Mädchen

San Diego, 10.08.2013
Polizei, Absperrung, Absperrband, Polizist, Polizisten, Tatort, Ermittlungen

Die US-Polizei jagt einen mutmaßlichen Mörder und Entführer. Er ist offensichtlich mit einem 16-jährigen Mädchen auf der Flucht.

Die US-Polizei macht Jagd auf einen Mann, der Mutter und Sohn einer befreundeten Familie getötet und die Tochter in seiner Gewalt haben soll.

Die Polizei fahndet in dem ländlichen US-Staat nach einem Mann, der in Kalifornien eine Mutter getötet und ihre 16-jährige Tochter in seine Gewalt gebracht haben soll. Das Auto des Tatverdächtigen wurde am

Entführer gesichtet?

Freitag (09.08.2013) rund 100 Kilometer nördlich der Stadt Boise gefunden. Der Sheriff im Bezirk San Diego, Bill Gore, teilte mit, dass das Fahrzeug unter Büschen versteckt war. In dem Gebiet hätten zudem Leute bei einem Reitausflug einen Mann und ein Mädchen gesehen, bei denen es sich um die Gesuchten handeln könnte. Die Bergregion mit tiefen Schluchten und breiten Flüssen wurde als "schroffe Wildnis" beschrieben. Die kanadische Grenze ist rund dreihundert Kilometer entfernt.

Leichen in brennendem Haus

Die Leiche der 44-jährigen Christina Anderson war am vergangenen Sonntag (04.08.2013) im brennenden Haus des Familienfreundes bei San Diego gefunden worden. Die Polizei leitete eine Großfahndung in mehreren US-Bundesstaaten ein. Neben der verkohlten Frau war auch die Leiche eines Kindes entdeckt worden. Am Freitag (09.08.2013) war aber zunächst noch unklar, ob der Tote der kleine Ethan ist.

Verzweifelter Fernsehaufruf

Der Flüchtige sei ein langjähriger enger Freund der Familie gewesen, sagte der Ehemann der Getöteten und Vater der vermissten Kinder, Brett Anderson, dem Sender CNN. Er könne sich nicht vorstellen, was da passiert sei. Brett Anderson hat anscheinend die Hoffnung verloren, dass Ethan noch am Leben ist. In einem Appell an den Entführer bat er, Hannah freizulassen. "Du hast alles genommen", sagte er in dem Aufruf via Fernsehen. "Aber lass meine Tochter gehen. Lass sie sicher nach Hause zurückkommen, lass sie bei mir sein."

(dpa/kru)