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Radio Hamburg

Korruptionsprozess

Erste Prominente sagen aus

Hannover, 05.12.2013
Bundespräsident Christian Wulff

Am Donnerstag (05.12.) sagten am fünften Verhandlungstag Verleger Hubert Burda und seine Frau Schauspielerin Maria Furtwängler aus.

Am fünften Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff, sagten nun Hubert Burda und Maria Furtwängler aus.

Am fünften Verhandlungstag gegen den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff haben nun erste Prominente ausgesagt. Verleger Hubert Burda und seine Ehefrau Schauspielerin Maria Furtwängler trafen Wulff am besagten Wochenende auf dem Oktoberfest 2008. Während Burda die Begegnung des Ehepaares Wulffs schilderte, konnte sich die Schauspielerin nur wage erinnern.

Burda und Wulff Treffen war beruflich

Bei dem Treffen zwischen dem Verleger und dem damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten, soll es nur ganz kurz um Medienpolitik gegangen sein. "Vier, fünf Sätze. Dann wurde es lauter, dann kann man beim Oktoberfest nicht mehr viel reden", sagte Hubert Burda aus. Dieses geschäftliche Gespräch am Rande könnte Wulff aus der Sicht seiner Anwälte entlasten. Denn in diesem Fall hätte er seine Hotelkosten auch über das Land abrechnen können und kein Grund gehabt, sich von Groenewold einladen zu lassen.

Burda wollte sich mit Wulff über die Medienpolitik unterhalten, da die öffentlich-rechtlichen Sender 2008 ihr Online-Angebot so ausbauen haben, dass es für die Verleger hätte gefährlich werden können. Auf den Rat seiner Frau, sei er schließlich mit auf das Oktoberfest gekommen. "Als die Maria sagte, hast Du Lust mitzugehen zum Oktoberfest, dachte ich, dass ist eine gute Gelegenheit, das Thema, das ich als Präsident der Zeitschriftenverleger voranzutreiben habe, noch einmal zu besprechen." Ein Treffen mit ihm vor dem Oktoberfest im Hotel "Bayerischer Hof" habe Wulff kurzfristig abgesagt, so dass es nur zu der kurzen Begegnung am Rande der Wiesn gekommen sei.

Schauspielerin von Aussage genervt

Die Schauspielerin Maria Furtwängler konnte sich nur noch an wenig erinnern und wirkte sichtlich genervt von ihrer Anhörung. "Was kann meine Aussage eigentlich zur Klärung beitragen?", fragte sie den Richter.

Zwischenfazit wird erwartet

Am letzten Verhandlungstag hatten bereits der damalige Personenschützer sowie der Fahrer und das Kindermädchen ausgesagt und mit ihren Aussagen, die Darlegung von Wulff bestätigt. Am 19. Dezember will das Landgericht Hannover ein erstes Zwischenfazit zum Verlauf des Verfahrens abgeben.

(vun/dpa)

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