Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Belgien atmet auf

Mädchenmörder Dutroux bleibt in Haft

Brüssel, 18.02.2013
RHH - Expired Image

Marc Dutroux muss hinter Gitter bleiben.

Knast statt Fußfessel. Kindermörder Dutroux bleibt im Gefängnis und ganz Belgien ist erleichtert.

Der belgische Mädchenmörder Marc Dutroux bleibt vorerst in Haft. Die Brüsseler Haftprüfungskammer lehnte am Montag den Antrag des 56-Jährigen ab, seine restliche Strafe mit einer elektronischen Fußfessel im Hausarrest abzusitzen.

Die Gefahr, dass der Sexualstraftäter rückfällig werde, sei zu hoch, hieß es zur Begründung. Dutroux habe absolut keine Aussicht darauf, wieder in die Gesellschaft eingegliedert zu werden. 

Dutroux war 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er sechs Mädchen entführt, vergewaltigt und gefoltert hatte, vier von ihnen starben. Die Verbrechen hatten das ganze Land erschüttert. Seit mehr als 16 Jahren sitzt der Pädophile im Gefängnis. Seine Ex-Frau und Komplizin Michelle Martin war im Sommer 2012 frei gelassen worden. Im Gegensatz zu ihr gilt Dutrouxs Antrag aber als aussichtslos.

 

Mutter warnt vor Dutroux-Freilassung

Sachverständige und die Gefängnisleitung raten von einer Freilassung ab, berichtete die Regionalzeitung "Sudpresse" unter Berufung auf Gutachten. Demnach halten die Experten im Fall Marc Dutroux die Rückfallgefahr für zu hoch. Selbst seine eigene Mutter hatte vor einer Freilassung gewarnt.

Das belgische Recht erlaubt Häftlingen, nach einer bestimmten Zeit der verbüßten Strafe einen Antrag auf Entlassung zu stellen. Dutroux nutzt diese legale Möglichkeit. Das Gericht entschied am Montag nur über Auflagen für den Fall einer vorzeitigen Freilassung. Dutroux wollte mit einer elektronischen Fußfessel aus dem Gefängnis. Der Häftling könne im Februar 2014 einen neuen Antrag stellen, hieß es. Die Entscheidung fiel in Abwesenheit von Dutroux. Bei der ersten Anhörung vor zwei Wochen war der 56-Jährige vor Gericht erschienen, allerdings streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit.

(dpa/aba)