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Radio Hamburg

Das hört der Politiker von Welt

Seehofer postet seinen Soundtrack 2013

München, 28.01.2013
Facebook Horst Seehofer Soundtrack 2013

Horst Seehofer hat nach US-amerikanischem Vorbild seinen Soundtrack für 2013 veröffentlicht.

CSU-Chef Horst Seehofer hat auf den Spuren von US-Präsident Barack Obama die Liste seiner Lieder fürs Wahljahr auf Facebook veröffentlicht.

Zu Beginn seiner Amtszeit war Facebook für CSU-Chef Seehofer noch ein Fremdwort. Inzwischen entwickelt sich der 63-Jährige auf der Suche nach neuen Wählerschichten zum Facebook-Pionier der deutschen Politik. Auf Seehofers Facebook-Party folgen Seehofers Facebook-Hits.

Wahl-Song für die Bundestagswahl

Unter dem Motto "Mein Soundtrack für 2013" hat Seehofer jetzt seinen Facebook-Fans verraten, was er sich so gern auf die Ohren packt. Es handelt sich um eine Mischung alter, überwiegend englischsprachiger Hits, angefangen von den Rolling Stones ("Start Me Up") im Januar bis zu Abba ("Thank you for the Music") im Dezember. Das Wahllied im September: "Say it loud - I'm black and I'm proud" ("Sag' es laut - Ich bin schwarz und ich bin stolz") von James Brown.

Was die Popularität betrifft, ist Seehofer auf Facebook allerdings im Rückstand: Dem CSU-Chef folgen rund 17.000 Menschen, Obama 34,8 Millionen. Allein die Veröffentlichung der Liste brachte Seehofer über Nacht 250 neue Fans ein. Auf Seehofers Liste finden sich lediglich zwei deutschsprachige Lieder: Die FC-Bayern-Hymne "Stern des Südens" und "Wir lieben Bayern" des Radiosenders Antenne Bayern. Die Liste sei im Teamwork Seehofers und seiner Mitarbeiter entstanden, sagte ein CSU-Sprecher am Sonntag. Seehofer sei soweit er wisse der erste deutsche Spitzenpolitiker, der seine Lieblingslieder auf Facebook veröffentlicht habe - ebenso wie Seehofer im vergangenen Jahr mit seiner Facebook-Party Vorreiter war.

Seehofer-Vorbild: Barack Obama

In den USA haben die Politiker das politische Potenzial von Musik schon lange entdeckt: Obamas Musikgeschmack ist dort seit Jahren mediales Thema und Gegenstand von Mutmaßungen darüber, welche Wählergruppen der US-Präsident damit ansprechen wolle. Unter Regie von Generalsekretär Alexander Dobrindt kopiert die CSU die US-Politik bereits in anderer Hinsicht: Seehofer will sich voraussichtlich im Mai auf einem "Konvent" nach Vorbild einer "party convention" in den USA zum CSU-Spitzenkandidaten ausrufen lassen.

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