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Radio Hamburg

Costa-Unglück

Prozess gegen Schettino verschoben

Grosseto, 09.07.2013
Costa Concordia

Die Costa Concordia liegt noch immer an der Unglücksstelle.

Der Prozess um die Katastrophe der "Costa Concordia" in Italien ist wegen eines Anwaltsstreiks um gut eine Woche verschoben worden.

Der Prozess um die Katastrophe der "Costa Concordia" ist wegen eines Anwaltsstreiks um gut eine Woche verschoben worden. Das Gericht im toskanischen Grosseto vertagte die Verhandlung am Dienstag auf den 17. Juli. Grund ist ein landesweiter Streik in Italien, an dem einige der am Prozess beteiligten Anwälte teilnahmen. Der Unglückskapitän Francesco Schettino muss sich damit erst ab Mittwoch kommender Woche vor Gericht verantworten.

Schettino erschien zusammen mit seinem Anwalt Domenico Pepe pünktlich zum Prozessbeginn. Die Staatsanwaltschaft hatte nur Stellvertreter zu diesem ersten Termin in den Gerichtssaal geschickt. Der Kapitän ist der einzige Angeklagte. Ihm werden unter anderem mehrfache fahrlässige Tötung und Körperverletzung, Havarie und das Verlassen des Schiffes noch vor Ende der Evakuierung vorgeworfen. Das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia2 war im Januar 2012 vor der toskanischen Insel Giglio havariert. 32 Menschen starben. Unter den Toten waren auch 12 Deutsche.

Weiter Beschuldigte wollen auf Deals eingehen

Ursprünglich wollte das Gericht zum Ende der Voranhörungen am Montag beschließen, ob es Absprachen über das Strafmaß zwischen der Staatsanwaltschaft und fünf weiteren Beschuldigten zulässt. Fast alle beteiligten Verteidiger hatten jedoch erklärt, wegen des Streiks nicht an der Voranhörung teilzunehmen, weshalb die Entscheidung auf Samstag kommender Woche verschoben wurde.

Die fünf Beschuldigten - der indonesische Steuermann, zwei Offiziere, der „Costa“-Krisendirektor und der Hotelmanager des Schiffes - hatten sich mit der Staatsanwaltschaft auf das jeweilige Strafmaß geeinigt. Wenn das Gericht die Deals zulässt, sollen sie ohne Beweisaufnahme zu Haftstrafen zwischen 20 und 34 Monaten verurteilt werden, wie die regionale Zeitung „La Nazione“ berichtete. (dpa/apr)

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