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Radio Hamburg

Steuerhinterziehung

Anklage gegen Hoeneß erhoben

München, 30.07.2013
Uli Hoeneß Steuerhinterziehung Anklage

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Uli Hoeneß erhoben.

Die Staatsanwaltschaft München hat gegen Bayern-Präsident Uli Hoeneß Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben.

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München müsse nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden, teilte die Justizpressestelle am Dienstag mit. Der 61-jährige Präsident des FC Bayern München hatte sich im Januar selbst beim Finanzamt wegen Steuerhinterziehung angezeigt. Er habe Einkünfte von einem Konto in der Schweiz verschwiegen, hatte er im Nachrichtenmagazin „Focus“ erklärt. Trotz der Steueraffäre blieb Hoeneß bisher Aufsichtsratschef des FC Bayern. Sein Angebot, das Amt bis zur Klärung seiner Selbstanzeige ruhen zu lassen, lehnte der Aufsichtsrat ab.

Ermittlungen sind abgeschlossen

Das Gericht teilte mit, die Staatsanwaltschaft habe ihre Ermittlungen am Montag abgeschlossen und am Dienstag Anklage erhoben. „Angesichts des Umfangs der Ermittlungsakten sowie der Tatsache, dass der Verteidigung zunächst eine Äußerungsfrist von einem Monat zugebilligt wurde, ist mit einer Entscheidung des Gerichts über die Eröffnung voraussichtlich nicht vor Ende September 2013 zu rechnen“, erklärte Justizsprecherin Andrea Titz. Vor der Entscheidung über die Eröffnung würden keine weiteren Einzelheiten zur Anklage mitgeteilt, zumal in Steuerstrafverfahren besondere Geheimhaltungspflichten gelten würden.

Welche Strafe droht Hoeneß?

Die Ermittler durchsuchten das Privathaus und Büroräume des Bayern-Präsidenten. Ein Haftbefehl wurde nur gegen die Zahlung einer Millionen-Kaution außer Kraft gesetzt. Hoeneß wird vorgewurfen, Zinsen auf seine Börsengewinne nicht versteuert zu haben. Es geht wohl um 3,2 Millionen Euro. Allerdings ist ein großer Teil offenbar schon verjährt, so dass Hoeneß mit zwei Jahren auf Bewährung und einer saftigen Geldstrafe davon kommen könnte.

(ste / dpa)

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