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Radio Hamburg

US-Spionage-Skandal

Snowden stellt Asylantrag in Russland

Moskau, 16.07.2013
Edward Snowden

Edward Snowden befindet sich immer noch im Transitbereich des Moskauer Flughafens.

Der ehemalige US-Geheimdienstler Edward Snowden hat nun offiziell vorläufiges Asyl in Russland beantragt. Das teilte sein russischer Anwalt mit.

Der von den USA gejagte Geheimdienstexperte Edward Snowden hat nach Angaben eines russischen Anwalts in Moskau nun offiziell vorläufiges Asyl beantragt. Ein entsprechendes Gesuch habe der 30-Jährige am Dienstag unterzeichnet, sagte der Anwalt Anatoli Kutscherena der Agentur Interfax zufolge in Moskau.

Snowden füllte offenbar Antragsformulare aus

Der Computerspezialist Snowden hatte den US-Ausspäh- und Datenskandal enthüllt. Der US-Amerikaner habe die Antragsformulare in der Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo ausgefüllt und einem Mitarbeiter der Migrationsbehörde übergeben. Der vorläufige Asylstatus wird nach russischem Recht aus "humanitären Gründen" gewährt, wie aus einer Veröffentlichung der Behörde hervorgeht.

Für die Bearbeitung der Unterlagen seien bis zu drei Monate vorgesehen. In dieser Zeit darf der Asylsuchende nicht ausgewiesen werden. Snowden könne sich damit weiter im Transitbereich des Airports aufhalten oder in einem Aufnahmelager. Der Anwalt Kutscherena hatte bereits am Freitag mitgeteilt, dass Snowden einen formlosen Asylantrag gestellt habe. Der 30-Jährige hielt sich weiter auf dem Flughafen auf.

Vorläufiges Asyl für ein Jahr

Vorläufiges Asyl wird laut russischem Gesetz für ein Jahr gewährt und kann um weitere zwölf Monate verlängert werden, hieß es. Der IT-Experte sitzt seit mehr als drei Wochen in Moskau fest, nachdem die USA seinen Pass für ungültig erklärt hatten. Kremlchef Wladimir Putin hatte Snowden Asyl angeboten unter der Bedingung, dass der Amerikaner aufhöre, mit seinen Enthüllungen den USA zu schaden. Dazu sei er bereit, hatte der Flüchtige am Freitag vor Menschenrechtlern erklärt. (dpa/apr)

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