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Radio Hamburg

Urteil in Italien

Erste Strafen nach "Costa Concordia"-Unglück

Grosseto, 20.07.2013
Costa Concordia

Die Costa Concordia liegt noch immer an der Unglücksstelle. Gegen Kapitän Schettino läuft ein Gerichtsverfahren. Fünf weitere Männer wurden bereits verurteilt.

Fünf Angestellte der Reederei mussten sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Ein Richter verhängte Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Eineinhalb Jahre nach dem Unglück der "Costa Concordia" hat ein Richter erste Strafen wegen fahrlässiger Tötung gegen fünf Angestellte der Reederei verhängt. Vier Crewmitglieder und ein Manager des Kreuzfahrtunternehmens Costa Crociere erhielten am Samstag im italienischen Grosseto Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp 3 Jahren.

Damit ist Kapitän Francesco Schettino der einzige, der noch angeklagt ist. Er muss sich unter anderem wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und Körperverletzung sowie Verlassen des Schiffs verantworten. Der Krisenmanager der Reederei, Roberto Ferrarini, wurde zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Er habe zunächst versucht, den Ansehensverlust seines Unternehmens zu minimieren und infolgedessen den Rettungseinsatz verzögert.

Urteil ohne Prozess

Schettinos Stellvertreter und erster Offizier an Bord des Kreuzfahrtschiffes, Ciro Ambrosio, erhielt eine Haftstrafe von 2,5 Jahren. Drei weitere Crewmitglieder bekamen 23, 20 und 18 Monate Haft. Die fünf Männer hatten ihre Schuld zugegeben, um die Strafen zu vermindern. Nach einer Einigung zwischen Anklagevertreter und Verteidigung wurden sie daher ohne Prozess verurteilt.

 

Bei der Haverie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" im Januar 2012 waren 32 Menschen gestorben und über 100 verletzt worden. Das Schiff war zu nahe an die italienische Insel Giglio herangefahren und gekentert.  (dpa/apr)

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