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Radio Hamburg

Fieberhafte Suche

Wo ist Edward Snowden?

Moskau, 25.06.2013
Edward Snowden, PRISM, US-Spionage-Skandal, NSA

Die ganze Welt fragt sich: Wo ist Edward Snowden?

In Moskau ist er nicht mehr, in Ecuador auch nicht, aber wo ist "Whistleblower" Edward Snowden? Das möchten nicht nur die USA wissen...

Im Spionagethriller um Edward Snowden gibt es in Moskau keinen Hinweis auf den Ex-US-Geheimdienstler. Es sei unklar, wo sich der 30-Jährige aufhalte, berichtete das russische Staatsfernsehen am Dienstagmorgen. Der Blick richte sich erneut auf die Mittagsmaschine der staatlichen Gesellschaft Aeroflot, die um 12.05 Uhr MESZ von Moskau-Scheremetjewo nach Havanna fliege.

In welchem Flieger sitzt Snowden?

Snowden hatte eine großangelegte Internet-Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA und britische Sicherheitsbehörden enthüllt. In Moskau war die Information gestreut worden, er wolle über Kuba nach Ecuador reisen, wo er Asyl beantragt hat. Am Vortag verließ eine Aeroflot-Maschine Moskau allerdings ohne ihn.

Die russische Expertin für Luftfahrtrecht, Lina Talzewa, warnte Snowden vor dem Flug. "Die USA können laut Chicagoer Konvention von 1944 ein Zivilflugzeug zur Landung auffordern, sollte ein Verdacht auf Rechtswidrigkeiten bestehen", sagte Talzewa. Als Beispiel führte sie den Fall einer syrischen Passagiermaschine an, die 2012 von türkischen Jets zur Landung in der Türkei gezwungen worden war. Russland hatte am Vortag mitgeteilt, einen US-Auslieferungsantrag "zu prüfen". Snowden habe das russische Hoheitsgebiet aber "nicht betreten", behauptete ein Behördensprecher. Russische Medien hatten berichtet, der 30-Jährige habe sich im Transitbereich des Flughafens Scheremetjewo aufgehalten. Dafür gab es aber keine Bestätigung.

 

Enthüllungen von langer Hand geplant

Der US-Informant Edward Snowden hat sich nach eigenen Angaben von vornherein in den US-Geheimdienst eingeschleust, um dessen Schnüffeleien im Internet aufzudecken. Allein aus diesem Grund habe er den Job als IT Techniker bei der Beratungsfirma Booz Allen Hamilton angenommen, die im Auftrag des US-Geheimdienstes NSA an der Internet-Überwachung beteiligt war, zitierte ihn die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" vom
Dienstag aus einem früheren Interview. Seine Arbeit habe ihm Zugang zu Listen mit gehackten Computern in der ganzen Welt verschafft. "Deswegen habe ich die Position vor rund drei Monaten angenommen." Zwei Tage nach seiner Flucht von Hongkong nach Moskau fehlt von dem Ex-US-Geheimdienstler jede Spur. 

(dpa/aba)

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