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Radio Hamburg

"Für Chancengleichheit gesorgt"

Jan Ullrich gesteht Blut-Doping

Berlin, 22.06.2013
Ex-Radprofi Jan Ullrich 08.02.2012

Von Betrug will Jan Ullrich nichts hören. Er habe nur für Chancengleichheit gesorgt.

In einem Interview mit dem Focus hat Ex-Radprofi Jan Ullrich zugegeben, mit eigenem Blut gedopt zu haben. Er wollte damit für Chancengleichheit sorgen.

Ex-Radprofi Jan Ullrich hat erstmals Blutdoping zugegeben. "Ja, ich habe Behandlungen vom spanischen Arzt Fuentes in Anspruch genommen", so der 39-Jährige im Focus-Interview.

Nur mit dem eigenen Blut gedopt

Demnach hat er aber keine anderen Dopingmittel verwendet als sein eigenes Blut. Bisher hat Ullrich seine Verwicklung in die Doping-Ära des Radsports nur angedeutet, aber kein umfassendes Geständnis abgelegt. Von Betrug will der Tour-de-France-Sieger von 1997 aber nichts wissen.

Jan Ullrich: Für Chancengleichheit gesorgt

Er hat nur das getan, was alle getan haben und damit für Chancengleichheit gesorgt, so Ullrich. Im vergangenen Jahr ist Ullrich vom Internationalen Sportgerichtshof wegen seiner Verwicklung in den Skandal um Dopingarzt Fuentes zu einer zweijährigen Sperre verurteilt worden.

(fr/pne)