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Radio Hamburg

Neuer Weltrekord

Auf dem Drahtseil über den Grand Canyon

San Fransisco, 24.06.2013

Auf einem fünf Zentimeter dicken Drahtseil überquert der Hochseilartist Nik Wallenda den Grand Canyon. Zuschauer zittern 23 Minuten lang mit.

Der US-Amerikaner Nik Wallenda ist als erster Mensch über eine tiefe Schlucht am Grand Canyon balanciert. Der Hochseilartist stellte damit einen neuen Rekord auf. Er legte die 425 Meter lange Strecke am Sonntagabend (Ortszeit) in schwindelerregender Höhe in knapp 23 Minuten zurück.

In hunderten Metern Höhe ohne Sicherung

Der 34-jährige war dabei nicht gesichert. Er hatte nur eine Balancestange bei sich. Bei einem Sturz von dem fünf Zentimeter dicken Drahtseil hätte er Hunderte Meter tief in die Schlucht des Little Colorado River fallen können.

Starke Winde machten ihm zu schaffen

Starke Winde hätten ihm zu schaffen gemacht, sagte der Extrem-Akrobat nach dem spektakulären Lauf. Der tiefgläubige Familienvater sprach bei der Überquerung pausenlos Gebete. Mit seinem Vater war er über ein Mikrofon verbunden. Am Körper trug er Kameras, die spektakuläre Bilder von der tiefen Schlucht zeigten. Der erste Blick in den Abgrund war "atemberaubend", sagte er später auf festem Grund.

Schnelle Schritte auf den letzte Metern

Zweimal hielt Wallenda auf dem Seil an und kniete kurz nieder, um auf diese Weise stärkere Schwankungen des Seils zu bremsen. Nach einem gleichmäßigen, konzentrierten Balanceakt legte er die letzten Meter in schnellen Schritten zurück. Am Ziel angekommen fiel er zu Boden und küsste die Erde.

Live-Übertragung in die ganze Welt

Wallenda wurde von seiner Frau, eine Artistin wie er, sowie den drei gemeinsamen Kinder im Alter zwischen 9 und 15 Jahren im Empfang genommen. Das Spektakel auf dem Gelände eines Navajo-Indianerreservats im US-Staat Arizona wurde vom Discovery Network live in viele Länder übertragen. In Deutschland war die Aktion in der Nacht zum Montag auf DMAX zu verfolgen.

Der 8. Weltrekord

Wallenda hat vor dem Grand-Canyon-Stunt bereits sieben Weltrekorde aufgestellt, darunter den längsten Lauf über einen Wasserfall. Im Juni 2012 überquerte er die US-kanadischen Niagarafälle an ihrer gefährlichsten Stelle. Damals war er allerdings durch einem Gurt gesichert. Der übertragende Sender ABC hatte dies verlangt.

(dpa/pne)