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Radio Hamburg

Flüchtlingskatastrophe

Festnahme in Italien

Rom/Hamburg, 08.11.2013
Lampedusa, Flüchtlinge

Die italienische Polizei hat einen der mutmaßlichen Menschenschmuggler festgenommen.

Knapp fünf Wochen nach der Flüchtlingstragödie von Lampedusa hat die italienische Polizei einen der mutmaßlich verantwortlichen Menschenschmuggler festgenommen

Der 24-jährige Somalier wird verdächtigt, die gefährliche Überfahrt mitorganisiert zu haben, bei der am 3. Oktober 336 Flüchtlinge ertranken. Dies teilte die Polizei der sizilianischen Stadt Agriegento am Freitag (8.11.) mit. Flüchtlinge in Lampedusa hätten den Menschenschmuggler erkannt und versucht, ihn zu lynchen.

Vorwurf der Vergewaltigung

Dem Mann werden eine Reihe von Verbrechen zur Last gelegt, unter anderem Vergewaltigung und Entführung. Überlebende hatten berichtet, alle weiblichen Passagiere seien von Mitgliedern der Schmugglerbande vergewaltigt worden, sagte Polizeichef Corrado Empoli. Andere Überlebende berichteten von Folter.

Hamburger "Lampedusa-Flüchtlinge" Thema im Innenausschuss

Unterdessen werden die Hamburger "Lampedusa-Flüchtlinge" erneut Thema im Innenausschuss. Die Bürgerschaft verwies einen Antrag der Grünen für ein humanitäres Bleiberecht am Donnerstag (7.11.) mehrheitlich in das Fachgremium. Die Grünen wollen erreichen, dass der SPD-Senat jedem der rund 300 Flüchtlinge ein Aufenthaltsrecht aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen ermöglicht. Außerdem soll der Senat unter anderem auf der Innenministerkonferenz für alle Bundesländer eine Lösung erarbeiten, welche EU-rechtliche Mängel beseitigt. Bereits am Mittwoch hatte das Parlament einen FDP-Antrag zur Verteilung der Flüchtlinge in den Ausschuss verwiesen.

Lest auch: Lampedusa-Aktivisten: Demonstranten stürmen SPD-Zentrale in Hamburg

Protest für ein Bleiberecht für die afrikanischen Flüchtlinge aus Italien: Rund 70 Menschen blockierten Donnersta ...

 

(dpa/mgä)

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