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Radio Hamburg

National Mall

Mann zündet sich selbst an

Washington, 06.10.2013
National Mall, Washington, Parkpromenade, 700x355

Im National Park in Washington hat sich der Mann in Brand gesteckt. 

In Washington kam es wieder zu einem schrecklichen Vorfall, bei dem sich ein Mann mit Benzin übergoss und schließlich anzündete. 

Bereits zum zweiten Mal in einer Woche überschattet die US-Hauptstadt Washington ein tödlicher Zwischenfall. Mitten im Zentrum von Washington hat sich ein Mann mi Benzin übergossen und angezündet. Er starb an den Folgen seiner schweren Verbrennungen in der Nacht zum Samstag (Ortszeit), wie die Polizei der "Washington Post" bestätigte.

Passanten versuchten den Mann zu retten

Auf der Parkpromenade National Mall kam es zu dem Vorfall, bei dem der Mann am Freitag (04.10.) einen Benzinkanister hervorholte, sich damit übergoss und sich letztlich selbst in Brand setzte. Ein vorbeikommender Jogger habe sich das T-Shirt vom Leib gerissen und versucht, die Flammen zu ersticken, wie es hieß. Mehrere Passanten seien dem in Flammen stehenden Mann zu Hilfe geeilt. In der Luft lag einer Augenzeugin zufolge ein starker Geruch von verbranntem Fleisch.

Mann war noch bei Bewusstsein

Als das Feuer erstickt war, sei der verbrannte Mann noch bei Bewusstsein gewesen und habe geatmet, sagte eine Sprecherin der Polizei. Er habe sich noch bei einem seiner Helfer bedankt, berichtete eine Joggerin. Dutzende Polizeiwagen eilten herbei. Der Verletzte wurde von Sanitätern ins Krankenhaus geflogen, doch für den verbrannten Mann kam jede notärztliche Hilfe zu spät.

Polizei sucht nach dem Grund

Wegen seiner starken Verbrennungen kann der Mann zunächst nicht identifiziert werden, weshalb eine DNS-Probe nun Aufschlüsse geben soll. Am Samstag rätselten die Ermittler, aus welchem Grund sich der Mann anzündete. Schilder und andere Hinweise auf eine Form des öffentlichen Protests gab es nicht. Der Vorfall fand nur rund sechs Straßenblocks vom Washingtoner Kongressgebäude statt, wo es erst am Donnerstag einen tödlichen Zwischenfall gegeben hatte. Dabei war eine 34-jährige Frau mit ihrem Wagen erst in eine Sicherheitsbarrikade vor dem Weißen Haus gefahren und hatte sich mit der Polizei anschließend eine wilde Verfolgungsjagd zum Kapitol geliefert. Die Frau litt, wie sich später herausstellte, an Depressionen und hinterlässt eine Tochter, nachdem sie erschossen wurde.

Knapp drei Wochen zuvor war die US-Hauptstadt zudem Schauplatz einer blutigen Schießerei gewesen. Der 34 Jahre alte Aaron Alexis hatte in einem Kommandozentrum der Marine das Feuer eröffnet und 12 Menschen getötet. Er wurde dann selbst von  Sicherheitskräften erschossen.

 

(dpa/pgo)

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