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Radio Hamburg

Prozess um Todesschüsse

Schlussplädoyers im Fall um Diren D. beginnen

Missoula , 16.12.2014
RHH - Expired Image

Nach den Schlussplädoyers am Dienstag (16.12.) werden sich die zwölf Geschworenen in der Stadt Missoula zurückziehen, um ein Urteil zu fällen.

Der Prozess um den Tod des Hamburger Austauschschülers Diren in den USA neigt sich dem Ende. Die Frage ist, wem die Geschworenen nach den Schlussplädoyers folgen.

Der Prozess um die Todesschüsse auf den deutschen Austauschschüler Diren im US-Staat Montana geht in die Schlussphase. Am Dienstag (16.30 MEZ) stehen in der Stadt Missoula zunächst die Schlussplädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung an. Danach ziehen sich die zwölf Geschworenen zurück, um ein Urteil zu fällen.

In Garage aufgelauert

Diese Beratungen könnten nur wenige Stunden, aber auch mehrere Tage dauern. Ein Strafmaß verkündet der Richter erst später. Der unbewaffnete 17-jährige Diren war im April von einem Hausbesitzer erschossen worden, nachdem er nachts in dessen Garage eingedrungen war. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Markus K. vorsätzliche Tötung vor. Er habe dem Jungen aus Hamburg-Altona in der Garage aufgelauert, ihn beobachtet und sogar ein Foto gemacht. Zudem habe er bereits zuvor angekündigt, er werde jeden weiteren Eindringling auf seinem Grundstück erschießen.

Recht auf Gegenwehr

Dagegen plädierte die Verteidigung im Prozess auf Notwehr. Der 30-jährige K. habe zuvor zwei Einbrüchen erlebt und Angst gehabt. Er sei in der dunklen Garage in Panik geraten und habe gedacht, der Eindringling sei bewaffnet. In Montana können sich Bedrohte bei Einbrüchen auch auf die "Castle Doktrin" berufen. Diese spricht das Recht zu, als Gegenwehr auch zu tödlicher Gewalt zu greifen.

(dpa/kru)

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