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Radio Hamburg

Prozess um Ribéry

Staatsanwalt fordert Freispruch

Paris, 23.01.2014
Franck, Ribery

Im Prozess um Franck Ribery wird Donnerstag (23.01.2014) ein Urteil erwartet.

Laut Anklage sollen Fußballstars Franck Ribéry und Karim Benzema eine Minderjährige für Sex bezahlt haben. Jetzt soll ein Urteil fallen.

In Paris soll der Prozess gegen Franck Ribéry und Karim Benzema zu Ende gehen. Die beiden Fußballstars sollen eine Minderjährige für Sex bezahlt haben. In dem Fall scheint es auf einen Freispruch hinauszulaufen, denn die Staatsanwaltschaft sprach sich gegen eine Verurteilung aus.

Er habe keine Beweise dafür, dass die französischen Nationalspieler das Alter der Escortdame Zahia D. gekannt hatten, als sie sich mit ihr trafen. Das sagte Staatsanwalt Jean-Julien Xavier-Rolai am Mittwoch in Paris. Er plädiere für einen "schlichten und einfachen Freispruch".

Sex mit Minderjähriger Prostituierten

Ribéry wird beschuldigt, 2009 der damals erst 17-Jährigen 700 Euro für Sex in einem Münchner Hotel bezahlt zu haben. Er beteuerte, das Alter des Mädchens nicht gekannt zu haben. Das bestätigte im Polizeiverhör auch Zahia D., die inzwischen als Dessous-Designerin arbeitet. Ribéry bestreitet, "Sex gegen Bezahlung" gehabt zu haben.

Benzema soll der Anklage zufolge bereits 2008 mit dem damaligen Callgirl geschlafen haben. Zahia D. versichert, sie habe damals 500 Euro bekommen. Der Stürmer von Real Madrid bestreitet allerdings, jemals mit der jungen Frau zusammengekommen zu sein. Zahia, die mit Hilfe des Skandals Karriere machte, hatte die beiden Fußballer zuvor entlastet und versichert, sich damals als volljährig ausgegeben zu haben.

Strafmaß bei Verurteilung

Für Beziehungen mit minderjährigen Prostituierten sieht das Gesetz in Frankreich eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren und eine Geldbuße von bis zu 45.000 Euro vor. Die Justiz muss allerdings nachweisen, dass die Betroffenen das Alter des Mädchens kannten.

Sowohl Ribéry als auch Benzema waren beim Prozess nicht anwesend. Der Bayern-Profi selbst wird voraussichtlich nicht zum Prozess kommen.

(dpa/kru)

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