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Radio Hamburg

Skiunfall

Neue Erkenntnisse zum Unfall Schumachers

Grenoble, 02.01.2014

Das Bangen um Michael Schumacher geht weiter. Er hat bei seinem Skiunfall großes Pech gehabt. (Archivbild)

Das Bangen um Michael Schumacher geht weiter. Der Zustand des siebenmaligen Formel-1-Weltmeister ist zwar stabil, bleibt aber lebensgefährlich.

Einen Tag vor seinem 45. Geburtstag schwebt Michael Schumacher weiter zwischen Leben und Tod. Nach den jüngsten Informationen war der Zustand des Ex-Formel-1-Weltmeister stabil. Seine Managerin Sabine Kehm bezeichnete das als eine "für den Moment" gute Nachricht. Schumacher wird seit seinem schweren Skiunfall am Sonntag (29.12.) im Universitätskrankenhaus in Grenoble behandelt. Der 44-Jährige hatte sich bei dem Skiunfall schwer am Kopf verletzt, musste zwei Mal operiert werden und liegt weiter im künstlichen Koma.

Prognosen sind schwierig

Weltweit ist die Anteilnahme überwältigend. Die Lage bleibe aber unverändert kritisch, sagte Kehm. "Michael wird weiter rund um die Uhr überwacht, die Ärzte kümmern sich sehr um ihn." Prognosen wollten die behandelnden Ärzte und Kehm nicht machen. "Es lässt sich nicht sagen, was in den kommenden Tagen passiert", sagte die Managerin. Ob es an diesem Donnerstag (02.01.) ein neues Statement von Kehm gibt, blieb zunächst unsicher. Die Ärzte wollen sich erst wieder äußern, wenn sie Neuigkeiten verkünden können.

Lest auch: Skiunfall: Ex-Formel-1-Star Michael Schumacher im Koma

Michael Schumacher liegt nach einem Skiunfall in der Uniklinik im französischen Grenoble im Koma. Sein Zustand is ...

Die Kopfverletzungen Schumachers sind gravierend. Schumacher erlitt bei dem Aufprall auf einen Felsen im Skigebiet von Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung hat der 44-Jährige die markierten Pisten in den französischen Alpen verlassen, nachdem er zuvor einem gestürzten Mädchen geholfen hatte. Kurz darauf ist er dann im nicht präparierten Bereich zwischen den Pisten "Biche" und "Mauduitgegen" gegen einen Felsen gestürzt, wobei er sich schwere Kopfverletzungen zugezogen hat. In der Region hatte es kurz zuvor geschneit und die Felsen waren vom frischen Schnee bedeckt. 

Laut Sprecherin Sabine Kehm ist Schumacher über einen Felsbrocken gefahren, den er übersehen und dadurch die Kontrolle verloren hatte. Dass er dann mit dem Kopf auf einen weiteren Felsen gestürzt ist, war offenbar großes Pech. Des Weiteren war er nicht wirklich schnell unterwegs gewesen.

Ärzte haben Zeit gewonnen

In einer zweiten Operation war dem siebenmaligen Rekordchampion ein Hämatom in der linken Gehirnseite entfernt worden. Der zweistündige Eingriff war ohne Komplikation verlaufen. Der Innendruck auf den Schädel konnte so verringert werden. "Wir haben mehr Zeit gewonnen", sagten die Mediziner während einer Pressekonferenz dazu. Am Neujahrstag betonte Kehm: "Wir sind erst am dritten Tag nach dem Unfall, wir müssen mit den Einschätzungen alle sehr vorsichtig sein." (dpa/apr)

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