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Radio Hamburg

Ebola-Patient gestorben

UKE hat weitere Anfrage aus Liberia

Hamburg/Freetown, 30.07.2014
RHH - Expired Image

Der für eine Behandlung am Hamburger UKE vorgesehene Mediziner aus Westafrika ist tot.

Der in Westafrika an Ebola erkrankte Arzt, der möglicherweise in Hamburg behandelt werden sollte, ist tot. Dem UKE liegt aber eine weitere Behandlungsanfrage vor.

Ein an Ebola erkrankter Arzt aus Westafrika, der möglicherweise in Hamburg behandelt werden sollte, ist tot. Das teilten seine Ärzte am Dienstagabend auf Twitter mit. Sie seien traurig über den Verlust von Sheik Umar Khan, ihren Patienten und Kollegen, "einen inspirierender Mann", erklärten die Mediziner der Organisation "Ärzte ohne Grenzen". Er sei in einer Klinik im Norden von Sierra Leone gestorben. Umar hatte sich im Kampf gegen Ebola selbst infiziert.

Weitere Anfrage aus Liberia

Für die Tropenmediziner des Universitätsklinikums Eppendorf gibt es aber eine weiteren Behandlungsanfrage aus Liberia, teilte Stefan Schmiedel von der Sektion Tropenmedizin der Bernhard-Nocht-Klinik in Hamburg am Dienstagnachmittag mit.

Überlebenschancen sehr gering

Es haben sich schon viele Ärzte und Krankenschwestern während der Arbeit angesteckt. Die meisten überlebten nicht. Bereits vor wenigen Wochen war ein ugandischer Arzt in Liberia gestorben, am Wochenende erlag einer der führenden Mediziner des John F. Kennedy Medical Center in Monrovia der Krankheit. Auch zwei Amerikaner, die für eine Hilfsorganisation arbeiten, sind erkrankt.

Das Hauptproblem der aktuellen Epidemie in Westafrika sei die fehlende Kooperation der Bevölkerung. "Da haben Sie keine Chance", sagte Prof. Stefan Günther, Leiter der Virologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Die Möglichkeit einer intensivmedizinischen Behandlung sei ein psychologisches Signal an die Helfer in Afrika. Das könne man nicht für alle Betroffenen machen.

(dpa / ste)

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