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Radio Hamburg

SPD-Politiker

Hartmann gesteht Crystal Meth Konsum

Mainz/Berlin, 09.07.2014
Michael Hartmann

Michael Hartmann hat zugegeben, kleine Mengen Crystal Meth konsumiert zu haben.

Jetzt ist es offiziell: Der SPD-Innenpolitiker Michael Hartmann hat nach eigenen Angaben eine kleine Menge Drogen genommen.

Der Mainzer SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Hartmann hat den Kauf und die Einnahme von Drogen in einer geringen Menge zugegeben. Das teilte sein Anwalt in einer Erklärung am Mittwoch (9.07.) in Berlin mit.

Hartmann gibt Konsum von Crystal Meth zu

Hartmann habe der Staatsanwaltschaft Berlin gestanden, "im Herbst 2013 in geringer eigenverbrauchsüblicher Menge" das verbotene Methamphetamin (umgangssprachlich: Crystal Meth) erworben und konsumiert zu haben. Nach etwa einem Monat habe der heute 51-Jährige den gelegentlichen Konsum wieder beendet. 

Hartmann soll nicht abhängig sein

Hartmann sei jedoch nicht abhängig - das habe eine von ihm veranlasste medizinisch-psychiatrische Untersuchung bestätigt, heißt es in der Erklärung. Mit dem Drogenkonsum habe der Politiker gehofft, "leistungsfähiger zu sein". Er warte nun die Entscheidung der Strafverfolger ab.

Lest auch: Drogenbericht: Vormarsch von Chrystal Meth und Alkohol

Am Montag (07.07) präsentierte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), den neusten ...

Sein Amt als innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion hatte Hartmann vergangene Woche nach Bekanntwerden der Drogenvorwürfe niedergelegt. Bei einer Durchsuchung seiner Berliner Wohnung fand die Polizei allerdings keine Drogen.

Landesvorstand berät über Folgen

Die rheinland-pfälzische SPD ließ mögliche Folgen für Hartmanns politische Ämter offen und begrüßte seine Erklärung. "Uns war es wichtig, baldmöglichst Klarheit zu erlangen", teilte Generalsekretär Jens Guth mit. Am nächsten Dienstag (15.07.)werde der Landesvorstand über den Fall beraten. Hartmann leitet den Unterbezirk Mainz-Bingen und ist Mitglied im Landesvorstand.

Respekt von Bosbach

Der Vorsitzende der Landesgruppe der rheinland-pfälzischen SPD-Bundestagsabgeordneten, Gustav Herzog, sagte der Koblenzer "Rhein-Zeitung": "Ich erwarte, dass Michael Hartmann sein Mandat behält und dass wir weiter gut zusammen arbeiten können." Respekt für Hartmann äußerte der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU). "Michael Hartmann erlebt jetzt die schwerste Phase seines Lebens", sagte er der "Rhein-Zeitung".

(dpa/mgä)

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