Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Mit Spannung erwartet

Montag startet der Prozess gegen Uli Hoeneß

Berlin, 09.03.2014
Uli Hoeneß, Nov 2013

Die Selbstanzeige von Uli Hoeneß sorgte im vergangenen Jahr bei Steuerhinterziehern für mehr Eigenanzeigen.

Die Selbstanzeige von Uli Hoeneß hat viele Steuersünder angesteckt. Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft rechnet in Zukunft mit noch mehr Selbstanzeigen.

Dass er mal einen solchen Werbeeffekt haben könnte, hat er sich wohl nicht vorgestellt. Aber die Selbstanzeige von Uli Hoeness hat unter den Steuerhinterziehern Schule gemacht.Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft rechnet als Folge des am Montag beginnenden Prozesses gegen Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß mit einer Flut neuer Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern.

Steuer-CDs als treibender Faktor

"Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren 60.000 bis 120.000 Selbstanzeigen gestellt werden", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Thomas Eigenthaler der "Welt am Sonntag". Der Fall Hoeneß sei neben dem Ankauf von Steuer-CDs ein "ganz wesentlicher Faktor". Er habe die Angst entdeckt zu werden "deutlich erhöht". Dies hätten die vergangenen Monate deutlich gezeigt.

Steigende Anzahl an Selbstanzeigen

In den vergangenen vier Jahren gingen dem Bericht zufolge rund 60.000 Selbstanzeigen bei den deutschen Finanzämtern ein, fast die Hälfte davon im vergangenen.

Muss er ins Gefängnis?

Über das Strafmaß für Hoeneß wird eifrig spekuliert. Im schlimmsten Fall könnte Hoeneß ins Gefängnis kommen. Thomas Eigenthaler, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft, erwartet eine Freiheitsstrafe: "Nach allem, was man hört, haben wir es mit einem Fall schwerer Steuerhinterziehung zu tun, und dort gilt als Mindestfreiheitsstrafe ein halbes Jahr", sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Unterstützung vom FCB

Der FC Bayern bekräftigte drei Tage vor Prozessbeginn noch einmal, dass er auch weiterhin defensiv mit dem Fall Hoeneß umgehen wolle. "Wir werden uns zu dem Thema nicht äußern", sagte Mediendirektor Markus Hörwick. Wenn, dann sei das Sache des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge oder des Aufsichtsrates. "Uli ist mein Freund", bekundete Trainer Pep Guardiola am Freitag moralische Unterstützung für den Vereinspatron. Am Vorabend des spektakulären Prozesses wird der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) als Aufsichtsratsmitglied der FC Bayern AG in der Talk-Sendung von Günther Jauch in der ARD auftreten.

(dpa/kru)

comments powered by Disqus