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Radio Hamburg

Erschossener Diren D.

Prozess gegen Schützen vor höherem Gericht

Missoula, 13.05.2014
RHH - Expired Image

Freunde und Verwandte nahmen in Hamburg Abschied von Diren D. 

Vor einer Woche wurde der in den USA erschossene Gastschüler Diren in der Türkei beerdigt. Jetzt mahlen die Mühlen der amerikanischen Justiz - sie mahlen langsam.

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Todesschützen des Hamburger Gastschülers Diren ist an ein höheres Bezirksgericht verwiesen worden. Das teilte eine Sprecherin des County Justice Court in Missoula im Staat Montana mit.

Angeklagter nicht zur Anhörung erschienen

Unklar sei aber, wann es in Missoula zu einer Anhörung und zu einem Prozess kommen werde, sagte die Sprecherin weiter. Zu der Anhörung am Montag (12.05) seien der 29-jährige Angeklagte Markus Kaarma und sein Anwalt erwartungsgemäß nicht erschienen. 

Angeklagter beruft sich auf Notwehr

Der 17 Jahre alte Diren aus Hamburg-Altona war am 28. April nachts in der Garage des Angeklagten erschossen worden. Vor einer Woche wurde er in der Türkei bestattet. Der Angeklagte, dem vorsätzliche Tötung vorgeworfen wird, beruft sich nach Angaben seines Anwalts auf Notwehr. 

Machte Diren "Garage-Hopping-Tour"?

Unklar ist nach wie vor, was Diren nachts in der fremden Garage wollte. Nach den Worten des Anwalts des Angeklagten soll er bereits zuvor drei oder vier weitere, fremde Garagen betreten haben. Er berief sich dabei auf Aussagen von Direns Begleiter, die dieser bei der Polizei gemacht habe. bereits zuvor war spekuliert worden, ob der 17-Jährige bei einer sogenannten "Garage-Hopping-Tour" möglicherweise Alkohol gesucht und deshalb mitten in der Nacht die dunkle, offen stehende Garage betreten habe. 

Nahm Todesschütze Drogen?

Der Angeklagte habe Angst um seine Familie gehabt und sei in Panik geraten, sagte der Anwalt weiter. Es habe schon zuvor mehrere Einbrüche auf seinem Grundstück gegeben. Ein Nachbar hatte der Polizei gesagt, der Hausbesitzer habe hin und wieder Marihuana geraucht.

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(dpa/mgä)

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