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Radio Hamburg

Erschossener Diren D.

Angeklagter hat kriminelle Vergangengheit

Missoula/Montana, 18.11.2014
Diren D, Austauschschüler, Montana, Erschossen

In Hamburg trauerten Familie und Freunde um Diren D. 

Austauschschüler Diren D. wurde in den USA erschossen. Kurz vor Prozessbeginn gegen den Todesschützen kommt raus, dass er eine kriminelle Vergangenheit hat.

Am 27. April wurde der 17-jährige Hamburger Austauschschüler Diren D. in einer Garage in Missoula im US-Bundesstaat Montana erschossen. Er war mit einem Freund nachts in der Garage von Marcus K. gewesen. Aus welchem Grund die beiden Jugendlichen sich dort aufhielten, ist bisher nicht endgültig geklärt. Nach Angaben von Freunden sollen sie sich auf einer Art "Garage-Hopping-Tour" befunden haben, bei der Jugendliche in Garagen nach Alkohol suchen. Der mutmaßliche Todesschütze Marcus K. fühlte sich jedoch nach eigenen Angaben "bedroht" und erschoss den 17-Jährigen.

Todesschütze soll Gewalttat angekündigt haben

Am 1. Dezember beginnt nun in den USA der Prozess gegen den mutmaßlichen Todesschützen. Er ist  wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt. Der 29-jährige Angeklagte plädiert jedoch auf Notwehr. In seine Garage sei bereits mehrfach eingebrochen worden. Doch es gab immer wieder Zweifel an der Darstellung des Angeklagten. So soll er unter anderem bei der Tat unter Drogen gestanden haben und eine Gewalttat angekündigt haben. 

Angeklagter einschlägig vorbestraft

Nun berichten US-Medien, dass Marcus K. in mindestens in einem Fall vorbestraft sein soll. Gerichtsakten zufolge wurde K. 2003 in Seattle wegen Körperverletzung verurteilt. Außerdem soll er sich in Missoula 2005 ebenfalls wegen Körperverletzung strafbar gemacht haben. Genauere Informationen zu den Vorfällen und Urteilen gibt es jedoch nicht. Der Richter Ed McLean ordnete außerdem ein psychiatrisches Gutachten für Marcus K. an. 

Montana: Haus mit Waffengewalt verteidigen

Der Prozess wird, vor allem in Deutschland, mit Spannung erwartet. Im US-Bundesstaat Montana gibt die sogenannte "Castle Doctrine", wonach die Bürger zur Verteidigung ihres Hauses und ihrer Familie Waffengewalt einsetzen dürfen. Damit wird der Einsatz von tödlicher Gewalt gegen Eindringlinge in Haus und Garten gerechtfertigt. Allerdings muss sich der Schütze ernsthaft bedroht fühlen.

(mgä)

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