Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Weltbevölkerungsbericht

Entwicklung in ärmeren Ländern vorantreiben

Berlin, 18.11.2014
Welt, Weltkarte, Weltbevölkerung

Der UNFPA-Weltbevölkerungsbericht fokussiert eine hohe Anzahl junger Menschen in ärmeren Ländern.

Am Dienstag (18.11.) wurde der UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2014 veröffentlicht. Hier lest Ihr die wichtigsten Inhalte nach.

Jeder vierte Mensch ist zwischen zehn und 24 Jahren alt - das sind weltweit 1,8 Milliarden Menschen und damit mehr als jemals zuvor. Vor allem in den ärmsten Ländern der Welt wird ihre Zahl weiter wachsen. Wenn in die Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeitsmöglichkeiten junger Menschen investiert wird, können sie die Entwicklung armer Länder deutlich voranbringen. Das geht aus dem heute veröffentlichten UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2014 "1,8 Milliarden junge Menschen - Potenzial für die Gestaltung der Zukunft" hervor.

Hoher Anteil Jugendlicher in armen Ländern

Viele Länder, in denen ein besonders hoher Anteil Jugendlicher lebt, gehören heute zu den ärmsten der Welt. Vielerorts beginnen jedoch die Fertilitäts- und Sterberaten zu sinken, und viele junge Menschen kommen ins erwerbsfähige Alter. Damit ergibt sich eine aussichtsreiche demografische Lage, die Entwicklung und Wirtschaftswachstum beschleunigen kann. "Um von der günstigen Bevölkerungsstruktur zu profitieren, müssen Staaten gezielt in junge Menschen investieren - vor allem in eine hochwertige Bildung, eine umfassende Gesundheitsversorgung inklusive Aufklärung und Verhütung sowie menschenwürdige Arbeitsmöglichkeiten", betont Michael Herrmann, Senior-Berater zu Bevölkerung und Ökonomie beim Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA).

Selbstständigkeit von Frauen und Mädchen

Auch die Stärkung von Mädchen und Frauen ist maßgeblich, damit sie bewusst entscheiden können, wie viele Kinder sie bekommen, und am Erwerbsleben teilhaben können." Junge Menschen oft benachteiligt. "Nach wie vor werden die Rechte von jungen Menschen - vor allem von Mädchen - mit Füßen getreten", sagt Renate Bähr,  Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. "Jeden Tag werden 39.000 Mädchen im Kindesalter verheiratet, 57 Millionen Kinder besuchen keine Grundschule. Das ist beschämend und sollte die internationale Gemeinschaft endlich wachrütteln. Trotz aller Entwicklungserfolge reichen die Maßnahmen nicht aus, um Jugendliche zu schützen und sie angemessen zu beteiligen. Wir brauchen ambitionierte Entwicklungsziele für die Zeit nach 2015, die die Bedürfnisse junger Menschen stärker in den Mittelpunkt rücken. Denn bisher wird diese große Gruppe von 1,8 Milliarden Menschen in der Post-2015-Agenda ignoriert." 

(dpa/lsc)