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Radio Hamburg

Großer Preis von Japan

Verletzter Formel 1-Pilot auf Intensivstation

Suzuka, 06.10.2014
RHH - Expired Image

Der Formel 1-Pilot Jules Bianchi erlitt beim Großen Preis von Japan einen schweren Unfall.

Jules Bianchi ist nach seinem schweren Unfall beim Großen Preis von Japan am Kopf operiert worden. Sein Vater spricht von einem "Hämatom im Kopf."

Der französische Formel 1-Pilot, der sich beim 15. Saisonlauf am Sonntag (05.10.) in Suzuka, laut Aussagen des Internationalen Automobilverbandes, "schwerer Kopfverletzungen" zuzog, ist im Mie-General-Krankenhaus operiert worden.

Zustand von Bianchi unklar

Nach dem Eingriff soll der 25-Jährige auf der Intensivstation weiter behandelt werden. Bianchis Vater Philippe sagte dem französischen Sender France 3, wie es seinem Sohn  gehe: "Jules ist in einem schlimmen Zustand. Er wird gerade notoperiert wegen eines Hämatoms im Kopf. Es wird 24 Stunden dauern, bis wir mehr wissen." Der medizinische Eingriff werde im Hospital in Tsu vorgenommen. Der schwere Unfall des Marussia-Piloten Jules Bianchi überlagerte beim Großen Preis von Japan das Sportliche. Noch gibt es keine verlässlichen Informationen über den Zustand des Franzosen. Jedoch soll nach Berichten des französischen Fachblatts "L'Equipe", Bianchi eine erste Operation gut überstanden haben. Weiter gibt das Blatt an, dass der Rennfahrer nach dem Eingriff zudem nicht mehr künstlich beatmet werden müsse. Er könne jetzt wieder selbstständig atmen. Eine offizielle Bestätigung des Krankenhauses, seines Teams oder der FIA gab es dafür zunächst nicht. 

Betroffenheit bei Teams und Fahrern

"Wir machen uns alle große Sorgen", sagte Hamilton. Trotz seines dritten Sieges in Serie, des achten in dieser Saison und der ausgebauten WM-Führung vor Silberpfeil-Rivale Rosberg war auch ihm nicht nach Feiern zumute. "Wir alle beten für ihn." Ob Hamilton, Rosberg, Vettel oder alle anderen im Fahrerlager: Die Beklemmung nach den schrecklichen Bildern vom Marussia-Rennwagen unter einem Bergungskran ließen keinen los. Das turbulente Rennen war kurz nach dem tragischen Unfall in der 46. von 53 Runden abgebrochenen worden.

Unfall beim Großen Preis von Japan

"Wir sind in Gedanken und mit unseren Gebeten bei Jules und seiner Familie", lauteten mehrere Grußbotschaften. Bianchi war mit seinem Marussia unter den Kran gekracht, der das Auto von Adrian Sutil bergen sollte. Der Sauber-Pilot aus Gräfelfing war eine Runde vorher an der gleichen Stelle wegen Aquaplanings von der Strecke abgekommen. "Ich denke, die Situation ist kritisch. Meine Gedanken sind bei ihm", sagte Sutil sichtlich mitgenommen. Details zum Unfall des Kollegen wollte er nicht wiedergeben.

(dpa/lsc)

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