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Radio Hamburg

Prozessauftakt im Fall Tugce

Angeklagter gibt Angriff zu und erklärt Reue

Darmstadt, 25.04.2015
RHH - Expired Image

Der Angeklagte ist in der Vergangenheit schon öfter mit dem Gesetzt in Konflikt gekommen.

Der Angeklagte hat im Prozess um den gewaltsamen Tod der 22-jährigen Tugce den tödlichen Schlag eingeräumt. Die Anwälte nehmen ihm die Reue allerdings nicht ab.

Rund fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod der 22 Jahre alten Studentin Tugce in Offenbach hat der Angeklagte den Angriff eingeräumt. "Ich habe in der Tatnacht der Tugce eine Ohrfeige gegeben und sie ist dann umgefallen", sagte Sanel M. zu Beginn des Prozesses am Freitag (24.04). Er äußerte sein Bedauern: "Es tut mir unendlich leid, was ich getan habe", sagte der 18-Jährige mit tränenerstickter Stimme. "Ich habe niemals mit ihrem Tod gerechnet." Die Anwälte der Nebenklage nehmen ihm diese Reue allerdings nicht ab.

Schon vier Mal in Konflikt mit dem Gesetz

Sanel M. ist wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Er soll Tugce im November des vergangenen Jahres auf einem Parkplatz vor einem Schnellrestaurant mit der flachen Hand so geschlagen haben, dass sie stürzte und ins Koma fiel, aus dem sie nicht mehr erwachte. Seit der Tat sitzt der Angeklagte in Untersuchungshaft. Er war laut Staatsanwaltschaft bereits viermal mit dem Gesetz in Konflikt geraten, darunter einmal wegen gefährlicher Körperverletzung. Im Jahr 2013 saß er in Jugendarrest. Für den Prozess hat die Jugendkammer des Landgerichts zehn Verhandlungstage geplant. Ein Urteil wird Mitte Juni erwartet.

(dpa/ jmü)

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