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Radio Hamburg

Kinderporno-Prozess

Schuldeingeständnis von Edathy

Verden, 02.03.2015
Sebastian Edathy

Sebastian Edathy hat zugegeben, kinderpornografische Bilder und Videos heruntergeladen zu haben.

Sebastian Edathy hat zugegeben, sich mit seinem dienstlichen Laptop kinderpornografische Videos und Bilder aus dem Internet besorgt zu haben. 

Die Vorwürfe träfen zu, sagte Edathys Verteidiger Christian Noll am Montag (2.03) vor dem Landgericht Verden.  Edathy bereue, was er getan habe.

Glaubhaftes Schuldeingeständnis gefordert

Die Aussage ist Voraussetzung für eine Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflage. Oberstaatsanwalt Thomas Klinge hatte zuvor ein glaubhaftes Schuldeingeständnis des 45 Jahre alten Angeklagten gefordert. Die Anklagebehörde wirft Edathy vor, im Herbst 2013 kinderpornografische Videos und Bilder aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Die Ermittler waren auf ihn aufmerksam geworden, weil sein Name auf der Kundenliste einer kanadischen Firma aufgetaucht war, die auch Kinder- und Jugendpornos vertrieben haben soll.

Lest auch: Chronologie der Affäre: Kinderporno-Prozess um Edathy vertagt

Der Prozess um Sebastian Edathy und die Kinderporno-Vorwürfe ist nach knapp zwei Stunden wieder vertagt worden.

Gegen eine Geldauflage von 5.000 Euro wird der Prozess nun eingestellt.

Die Kinderpornografie-Affäre um den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy sorgte seit Anfang 2014 für Schlagzeilen. Die wichtigsten Daten:

7. Februar 2014: Edathy legt überraschend sein Bundestagsmandat nieder und gibt dafür gesundheitliche Gründe an.
10. Februar: Wohnungen und Büros von Edathy werden durchsucht, es fällt erstmals das Wort Kinderpornografie.
2. Juli: Ein Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Affäre startet. Er soll klären, ob Edathy frühzeitig informiert worden ist.
17. Juli: Die Staatsanwaltschaft Hannover erhebt Anklage wegen Besitzes von Kinderpornografie.
18. Dezember: Edathy wird als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages befragt.
23. Februar 2015:  Am Landgericht Verden beginnt der Prozess gegen Edathy.
2. März:  Das Gericht stellt das Verfahren gegen Zahlung von 5000 Euro ein. In einer Erklärung räumt Edathy die Anklagevorwürfe ein.

(dpa/mgä)

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