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Radio Hamburg

Forbes-Ranking

Merkel ist "Power Woman No 1"

New York, 27.05.2015
Angela Merkel, Mai 2015

Angela Merkel ist wieder zur mächtigsten Frau der Welt gewählt worden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt für "Forbes" die mächtigste Frau der Welt.

Für "Forbes" ist die Kanzlerin die "Power Woman No 1": Das New Yorker Magazin hat Angela Merkel zum neunten Mal zur mächtigsten Frau der Welt gekürt. Bewegung gab es nur jenseits des Thrones.

Das New Yorker Wirtschaftsmagazin setzte die CDU-Politikerin am Dienstag (Ortszeit) zum fünften Mal in Folge auf Platz 1 seiner jährlichen Liste der 100 einflussreichsten Frauen. Hinter Merkel kommenUS-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und Unternehmerin und Wohltäterin Melinda Gates. Neu auf der Liste sind 19 der 100 Frauen. Seit sie 2006 das erste Mal in die Liste aufgenommen wurde, und zwar gleich auf Platz eins, hatte sie sich nur einmal, 2010, mit Platz vier begnügen müssen.

Die Begründung

"Sie hat ihre Macht gegen den Islamischen Staat genutzt und  ein Nachkriegstabu der militärischen Nichteinmischung gebrochen und hat den Kurden Waffen geschickt", hieß es bei "Forbes". "Und sie hat in der Ukraine-Krise mit Pendeldiplomatie (Russlands Präsidenten) Wladimir Putin zum Friedensschluss bewegen wollen."

Diese Frauen holen an Macht auf

Allerdings sind dem Wirtschaftsmagazin auch ein paar Fehler unterlaufen. Es bezeichnet Merkel als "Europas dienstältesten Staatschef" - dabei ist sie Regierungschefin. Und sie habe im Dezember 2014 zum dritten Mal nach einer gewonnenen Wahl eine Regierung gebildet. Das war aber schon im Dezember 2013. "Es gibt nur eine Frau, die ihr im nächsten Jahr den Titel abnehmen kann", glaubt das Blatt - und meint Clinton. Die war im vergangenen Jahr nur auf Platz sechs. Nach Merkel, Clinton und Gates folgen in diesem Jahr Notenbankchefin Janet Yellen (Vorjahr 2), General-Motors-Chefin Mary Barra (7), Währungsfondschefin Christine Lagarde (5) und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff (4). Die letzten drei unter den ersten zehn sind Facebook-Chefin Sheryl Sandberg, Youtube-Lenkerin Susan Wojcicki und First Lady Michelle Obama.

Sandberg war im vergangenen Jahr die jüngste, sie ist jetzt 45. In diesem Jahr ist die jüngste ganze 20 Jahre jünger: Popstar Taylor Swift (25). Zu den Neuen gehören EU-Außenpolitikerin Federica Mogherini, Polens Ministerpräsidentin Ewa Kopacz und
«Guardian»-Chefredakteurin Katharine Viner. Nicht mehr dabei sind Sängerin Lady Gaga, Model Gisele Bündchen und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.

(dpa/aba)

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