Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Atommülllager Asse

Strahlung ist zu hoch

Atommülllager Asse Kontaminationskontrolle für Arbeiter

Im Atommülllager Asse ist eine extrem hohe Cäsium-Konzentration festgestellt worden.

Im Atommülllager Asse ist eine extrem hohe Cäsium-Konzentration festgestellt worden.

Seit dem Atomunglück in Japan diskutiert Deutschland über die Energiegewinnung der Zukunft. Jahrelang umstritten, scheint nun klar, dass es künftig ohne Atomstrom gehen soll, dessen Herstellung erhebliche Risiken mit sich bringt. Wann dieses "künftig" beginnt, ist allerdings noch unklar.

Nicht nur die Herstellung von Atomstrom ist aber gefährlich, auch die Endlagerung radioaktiver Abfälle aus den Meilern ist alles andere als gesichert. So hat das Bundesamt für Strahlenschutz nun im maroden Atommülllager Asse in Niedersachsen eine extrem hohe Cäsium-Konzentration festgestellt.

In den kommenden Jahren soll der Atommüll aus dem früheren Bergwerk herausgeholt werden. Die neuen Ergebnisse zeigen: Die Zeit drängt. So hoch war der Cäsiumwert noch nie, er ist 24 Mal über der erlaubten Freigrenze Warum, wissen die Experten nicht. Die Opposition forderte Aufklärung. SPD-Politikerin Vogt sagte, die Regierung müsse klarstellen, dass sie sich bei der angeblichen Neuausrichtung in der Energiepolitik auch vor der Endlagerfrage nicht drücke. Die Atompolitische Sprecherin der Grünen, Kotting-Uhl, forderte eine Rückholung des radioaktiven Mülls. Sie sagte, die Asse-Zeitbombe tickt.