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Radio Hamburg

Bürgerentscheid

Helgoland bleibt wie es ist

Helgoland, Luftaufnahme, Insel, Düne

Helgoland besteht aus zwei Inseln - und das bleibt auch so.

Beim Bürgerentscheid haben knapp 55 Prozent der Bewohner gegen eine Zusammenlegung der Hauptinsel mit der Badedüne votiert.

Helgoland - Helgoland bleibt wie es ist. Die Befürworter einer Vergrößerung der Nordsee-Insel sind bei einer Abstimmung am Sonntag (26.06.11) gescheitert. In einem Bürgerentscheid sprachen sich 583 Inselbewohner (54,74 Prozent) gegen eine Wiedervereinigung der ein Quadratkilometer großen "Hauptinsel" mit der 0,7 Quadratkilometer großen "Badedüne" aus. 482 Helgoländer (45,26 Prozent) stimmten dafür.

Von den 1.312 Wahlberechtigten hatten 1.068 an der Abstimmung teilgenommen. Die Beteiligung erreichte 81,4 Prozent. Drei Stimmen waren ungültig.

Als Reaktion auf den beständig wachsenden Platzbedarf soll nun ein Plan entwickelt werden, wie neue Flächen durch Aufspülung direkt an der Hauptinsel entstehen können, hieß es. Eine Sturmflut hatte im Jahr 1720 die rund tausend Meter lange Landbrücke zwischen dem roten Sandsteinfelsen und der vorgelagerten Badedüne zerstört.

Der Hamburger Bauunternehmer Arne Weber hatte bereits 2008 in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Hamburg und dem Alfred-Wegener-Institut einen Plan entwickelt, die nur wenige Meter tiefe Meeresstelle wieder mit Sand aufzufüllen. Umweltverbände sahen die Pläne kritisch. Eine Aufspülung wäre für die Natur eine große Beeinträchtigung geworden, sind sich Sprecher von BUND und NABU einig. Unter anderem sei die Düne die «Kinderstube» der Seehunde und Kegelrobben: Sie ziehen dort ihren Nachwuchs auf.

Helgolands Bürgermeister Jörg Singer wollte mit dem 100-Millionen-Euro-Projekt Attraktivität und Lebensfähigkeit der Insel stärken.