Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Stade: Überfall mit Todesfolge

Drahtzieher festgenommen

Neues Crop Image

Hier wird der mutmaßliche Drahtzieher gerade zur Polizeiinspektion Stade gebracht.

Im Dezember ist in Oldendorf ein Ehepaar überfallen worden, der Mann starb bei der Tat.

Stade  - Am Donnerstagvormittag (24.03.2011) gegen 8 Uhr haben Beamte des Mobilen Einsatzkommandos (MOKO) der Polizeidirektion Lüneburg in Himmelpforten (Kreis Stade) einen 39-Jährigen unter dem dringen Verdacht, der Drahtzieher des Überfalls zu sein, bei dem am 11.12.2010 ein 50-jähriger Oldendorfer ums Leben kam, auf dem Weg zur Arbeit festgenommen.

Der Oldendorfer Geschäftsmann war zusammen mit seiner Ehefrau im eigenen Haus überfallen worden. Bei der Tat hatten zwei Täter beide brutal misshandelt und dann von ihnen PIN-Nummern für die EC-Karten erpresst, mit denen dann in der Volksbank mehrere tausend Euro vom Konto der Opfer abgehoben werden konnte. Nach der Tat konnten die beiden Haupttäter dann mit Hilfe des jetzt Festgenommenen wieder nach Weißrussland flüchten.

Die Fahndung nach den zwei 20- und 23-jährigen jungen Männern aus dem Bereich Minsk, die nach den Ermittlungen der Stader MOKO und aufgrund der Auswertung der vorliegenden Spuren für die Tat in Oldendorf verantwortlich gemacht werden, wird nun aufgrund eines internationalen Haftbefehls des Amtsgerichts Stade und eines Rechtshilfeersuchens an die weißrussischen Behörden entsprechend ausgedehnt.

Nach der Auswertung von über 490 Hinweisen und Spuren, die von der zunächst 40-köpfigen Mordkommission in der Polizeiinspektion Stade in den letzten drei Monaten bearbeitet werden mussten, kamen die Beamten den drei Männer auf die Schliche.

Der 39-Jährige wurde zunächst in das Stader Polizeigewahrsam eingeliefert und wird nun dem Haftrichter vorgeführt. Zu den näheren Umständen der Tat und den vorliegenden Motiven kann die Polizei derzeit noch keine weiteren Angaben machen.