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Radio Hamburg

Tragischer Unfall in Stade

Schüler ist gestorben

Unfall in Stade

In Stade ist ein 14-jähriger Schülerpraktikant nach einem Unfall ums Leben gekommen.

Nach Explosion in einer Autowerkstatt in Stade, ist der 14-jährige Schülerpraktikant in der Nacht ums Leben gekommen.

Stade - Schock nach dem tragischen Unfall in Stade: Der 14-jährige Schülerpraktikant Alexander K. ist in der Nacht ums Leben gekommen. Das hat die Polizei Dienstag (17.05.2011) mitgeteilt. Der 14-Jährige hatte sich schwere Verletzungen zugezogen, genauso wie ein Mitarbeiter der Werkstatt. Die Polizei untersucht jetzt die genaue Ursache der Explosion. Klar ist bisher, dass sich in der Werkstatt ein explosives Benzin-Luft-Gemisch gebildet hat, nachdem Mechaniker den Tank eines Autos ausgebaut haben. Der verstorbene Schüler hat die 8. Klasse der Hauptschule am Hohenwedel in Stade besucht und sein Schülerpraktikum in einer Autowerkstatt unweit der Schule absolviert.

Der 14-Jährige erlag im Hamburger Unfallkrankenhaus Boberg gegen zwei Uhr in der Nacht den schweren Verletzungen. Das Krankenhaus ist auf Verbrennungen spezialisiert. Sein Zustand war nach dem Unfall sehr kritisch, 90 Prozent seiner Haut waren verbrannt. "Er war so stark verbrannt, dass die Ärzte leider nichts mehr machen konnten", so Rainer Bohmbach von der Polizei Stade.

Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls laufen bereits, auch das Gewerbeaufsichtsamt wurde eingeschaltet. "Wir müssen jetzt rausfinden, wie es letztendlich zu dieser Verpuffung kommen konnte und wo der Funke hergekommen ist", so Rainer Bohmbach.

In Hamburg sind nach Angaben der Schulbehörde Schülerpraktika bei Feuerwehr, Polizei und in KFZ-Werkstätten aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. In Niedersachsen ist das aber anders. "Die Schüler können ein Praktikum in einer Werkstatt durchführen. Das ist der erste Unfall, der in meiner Schule in diesem Bereich passiert ist", sagt Schulleiter Bernd Wilhelmi.

An der Hauptschule am Hohenwedel in Stade sind inzwischen alle über den tödlichen Unfall informiert. "Wir haben einen Arbeitskreis gehabt, an dem auch die Schulpsychologin, der zuständige Pastor, die Klassenlehrerin und die Sozialpädagogin teilgenommen haben", so Bernd Wilhelmi.

In der Schule wird es am Freitag um 10 Uhr eine Andacht geben. "Alle Schüler, natürlich besonders die Schüler der betroffenen Klassen, werden daran teilnehmen", so Bernd Wilhelmi weiter.

Fotos von der Unfallstelle