Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Kindermörder Martin N.

Eltern eines Opfers sagen aus

Marin N. vor Gericht Stade 10.10.2011

Die Eltern eines Opfers haben am Montag vor Gericht ausgesagt.

Im Prozess gegen den als "Maskenmann" bekanntgewordenen Kindermörder Martin N. ging es am Montag (14.11.) um das erste Opfer.

Stade - Stefan Jahr ist 13 Jahre alt, als Martin N. ihn tötet. Er hat den Jungen im März 1992 aus einem Internat in Scheeßel im Kreis Rotenburg verschleppt. Stefans Leiche ist später im Naturschutzgebiet Verdener Dünen gefunden worden.

Carolina Koplin ist für uns im Landgericht Stade. Jetzt ist Ulrich Jahr, Stefans Vater, befragt worden, was hat er denn gesagt? „Er beschreibt die Zeit zwischen dem Verschwinden seines Sohnes und der Entdeckung der Leiche als die schlimmste Zeit seines Lebens. Für ihn sind die fünf Wochen unerträglich gewesen, wie er sagt. Danach hat er unbedingt wissen wollen, was passiert ist. Für ihn eine Art damit fertig zu werden. Deshalb hat er sich dann auch intensiv mit dem Fall beschäftigt, mit Hilfe eines Anwaltes und zum Beispiel eines Hobbydetektives. Den Ermittlern macht er dabei Vorwürfe: Sofort nach dem Mord an Dennis hat er zum Beispiel geglaubt, dass es sich um denselben  Täter handelt. Das hat die Polizei ihm allerdings jahrelang nicht geglaubt.“

Was sagt denn Stefans Mutter? „Im Großen und Ganzen hat sie sich der Aussage ihres Mannes angeschlossen. Allerdings hat sie den Tod ihres Sohnes anders verarbeitet. Sie hat sich ganz auf die Erziehung ihres zweiten Kindes konzentriert. Sie sagt  auch, dass die intensiven Ermittlungen ihres Mannes zwischenzeitlich das Familienleben strapaziert haben. Sie selbst hätte sich auch damit abfinden können, wenn der Mörder nie gefunden worden wäre.“